Technocracy: Iteration X

Eine Mage: the Ascension-Rezension von Infernal Teddy

1st Edition:
1: Mage: the Ascension
3: The Book of Chantries
5: Technocracy: Progentiors
6: Digital Web
7: The Book of Shadows

20th Anniversary Edition:
20th Anniversary Edition Quickstart

Romane:
The Road to Hell (Caninus)
The Ascension Warrior (Caninus)

Anthologien:
Truth Until Paradox
Truth Beyond Paradox

Guten Tag, Bürger. Wir hoffen, Sie waren Heute produktiv. Denn wenn Sie nicht produktiv waren, schaden Sie der großen Maschine, und damit Uns allen. Und was der Technokratischen Union schadet muss terminiert werden. Stärke durch Einheit!

Willkommen zurück bei unseren Rezensionen zu Mage: the Ascension. Heute geht es mit dem bekanntesten und vielleicht berüchtigsten der Conventions innerhalb der Technokratie, Iteration X. Der neunte Band der Reihe wendet sich wieder an Spielleiter, welche die Technokratie als Antagonisten anwenden wollen, und reiht sich damit bei den Progenitoren ein. Schauen wir uns das Buch also mal etwas genauer an, und schauen, wie nützlich dieses Buch heute für einen Spielleiter ist, auch mit Blick auf die 20th Anniversary Edition.

Wie auch Technocracy: Progenitors liegt auch dieser Band mir nur als Teil des Sammelbandes Technocracy Assembled I vor. Dieser Band enthält die ersten drei Technocracy-Bücher in der ursprünglichen Form, nur die Cover sind nicht enthalten. Dieses Buch ist 72 Seiten lang, unterteil in zwei große Themenkomplexe. Layouttechnisch ist es eindeutig ein Produkt der 1st Edition, mit dem Pixelrand, und auch vom Artwork entspricht es dem Stil des frühen White Wolf.

Eingeleitet wird Technocracy: Iteration X von dem.. nennen wir es von dem Bericht eines Cyborgs im Dienste dieser Convention, welcher aufgrund eines Schadens, den er bei einem Angriff einiger Traditionsmagi auf einer Technokratiebasis erlitten hat, wieder zu seiner eigenen Persönlichkeit findet, und als „Akt der Befreiung“ eine Datei an Paradigma verschickt, dem Journal der Sons of Ether. Diese Rahmenhandlung setzt sich während des ersten Teils des Buches fort. Die Geschichte beschreibt wie der körperlich benachteiligte William Smith aufgrund seiner intellektuellen Begabungen von Iteration X rekrutiert wurde, und nach und nach dank der kybernetischen Wunder dieser Convention zu einer Menschmaschine wurde. Schneller… stärker… besser… Gleichzeitig bekam er – und bekommen wir Leser – eine Unterweisung in die Herkunft, der Philosophie und die Beziehungen nach Außen, welche Iteration X definieren. Iteration X führt offiziell seine Wurzeln zurück auf frühe Wekrzeugmacher und chinesische Philosophen wie Konfuzius zurück, und folgt einer Ahnenreihe bis hin zur Gegenwart. Iteration X ist nicht nur die Convention der Cyberware und schweren Waffen, sondern auch der effizienten rationalisierten Organisation, und der Statistik. Selbstverständlich wird hier auch wieder die Sicht der Iteratoren auf die anderen Bewohner der Welt der Dunkelheit erklärt (Lässt sich eigentlich auf ein Wort reduzieren: EXTERMINATE!).

Der zweite Teil des Buches bietet wie auch schon der Vorgänger eine Auswahl an technomantischen Spielsachen, Rotes und Sonderregeln, und hier haben wir auch zum ersten Mal den Hinweis, das vor allem Iteration X (Aber auch viele andere Technokraten) mit Spirit – oder Dimensional Science, wie es in der Union genannt wird – nicht umgehen können. Wir bekommen auch eine Reihe von Antagonisten geboten, wie die verschiedenen Versionen des Hyper Itelligene Technologies, der HIT Marks, aber auch wie eine weitere technokratische Peinlichkeit, dem Cyber-tooth tiger. Den Abschluss bildet ein Beispielkonstrukt und eine Auswahl an empfehlenswerter Literatur.

Fazit:
Iteration X ist – zusammen mit der New World Order – die Convention, an der die meisten Mage-Spieler denken, wenn sie an „Die Technokratie“ denken, und das zurecht. Oft von Spielleitern als die Soldaten der Technokratie eingesetzt weiß Technocracy: Iteration X die Maschinenherrscher auch entsprechend vorzustellen. Wer Iteration X als reine Antagonisten zu Zeiten der ersten und frühen zweiten Edition einsetzen möchte ist mit diesem Buch gut bedient. Wer allerdings lieber eine differenziertere Technokratie einsetzen möchte, oder eine Runde leiten möchte, in der die Spieler Technokraten verkörpern, sollte lieber zum Guide to the Technocracy greifen.

Verwendbarkeit mit M20:
Unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit mit der 20th Anniversary Edition sieht es hier leider eher mau aus. Dafür wurde das Buch zu sehr von der Entwicklung innerhalb der Spielwelt überholt. Wer die Option nutzt, in den „ewigen 90s“ zu spielen wie es in der M20 vorgeschlagen wird indet hier zwar interessantes Material, aber für alle anderen ist der bereits erwähnte Guide to the Technocracy deutlich interessanter.

Das nächste Buch, mit dem wir uns in dieser Reihe beschäftigen werden, behandelt ebenfalls Gruppen, welche für die meisten Magi als Antagonisten dienen sollten: The Book of Madness.

Infernal Teddy’s Infinite Playlist: Machines (or back to humans) – Queen

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