The Ascension Warrior – The Horizon War , Vol 2

Ein Roman von Robert Weinberg

[ACHTUNG: Spoiler für den ersten Band!!]

Nach den Ereignissen in The way to hell in denen Gefangener 17 aus einem Versuchslabor eines Zusammenschlusses von den Progenitoren und Iteration X entkommt und dann auf einmal die halbe Welt hinter ihm her ist – und ganz abgesehen von den seltsamen Verwicklungen der Familie Giovanni und zweier Höllenfürsten – ist zunächst einmal guter Rat teuer. Zwar haben es die Magier um Gefangener 17 geschafft wieder zurück in das Labor zu gelangen, aber das stoppen was eventuell für ewige Finsternis sorgen wird, konnten sie nicht. Allerdings konnten auch die anderen Entitäten, die so sehr hinter diesem Experiment her waren, dieses nicht in die Finger bekommen, denn sein Zweck war schon von Anfang an vorbestimmt. Und so dauert es nicht lange bevor das Wesen zunächst Gefangener 17 aufsucht und dann sowohl den Magiern der neun Traditionen als auch die Technokraten erklärt, dass sein Zweck es sei ein Ende im ewigen Kampf zwischen den Seiten zu sein. Natürlich unter seiner Führung. Da aber beide Seiten nicht sonderlich erpicht darauf sind auf so ein Angebot auch nur ansatzweise an zu gehen – zumal nicht ersichtlich ist, wie glaubhaft die Aussage des Wesens ist, entschließen sich sowohl die Traditionen als auch die Technokraten für ein nein – mit verheerenden Folgen in denen nicht nur Gefangener 17 und seine Freunde versuchen zurecht zu kommen, sondern auch die ehemaligen Leiter des Versuchslabors und natürlich immer noch die Giovanni, die von dem ganzen Hintergrund am wenigsten ahnen, aber ihre eigenen Pläne haben…

Auch dieser zweite Teil steht dem ersten in nichts nach was die Komplexität der Handlung betrifft. Die Geschichte die ja mir dem Ausbruch von Gefangener 17 ihren Anfang nahm wird nahtlos fortgesetzt und theoretisch hätte dies auch einfach an das erste Buch dran gehängt werden können. Ein inhaltlicher Unterschied zu dem Wechsel zwischen zwei Kapiteln innerhalb der Bücher existiert jedenfalls nicht. Natürlich ist irgendwo die Erweckung des Wesens, der ja in dem Foschungslabor hergestellt wurde, schon irgendwo ein Bruch.
Es gelingt dem Autor tatsächlich alle bisherigen Figuren weiterhin glaubhaft und teils in neuer Konstellation weiter zu führen. So verbünden sich die Leiterin der Progenitoren Reed und der Assistent des Leiters von Iteration X Nelson miteinander, da sie – wie sie meinen – die einzigen sind, die aus dem Chaos des Forschungslabors entkommen können – neben den für sie idiotischen Magiern der Tradtion, die das verursacht haben und natürlich Reeds Assistentin und dem Wesen, dass sie fortan jagen und im Finale des Buches kommen zwei sehr ungewöhnliche Parteien zueinander.
So wird der Leser weiter auf eine Reise durch die Welt der Magier geschickt, bekommt einen Besuch in Horizon und einem weiteren Realm geboten, erfahren ein bisschen mehr über Gefangener 17 und die Hintergrunde zumindest einiger der handelnden Personen.
Der Autor schafft es sogar logisch eine Zusammenfassung der Ereignisse aus dem ersten band in der Handlung unter zu bringen, in dem er sie an bestimmten Stellen Charaktere anderen Charakteren erzählen lässt.
Eine Frage wird sich allerdings dem aufmerksamen Leser stellen: Warum erzählt Reed nicht anderen von dem Code den sie in das Wesen einprogrammiert hat und mit dem man es zerstören kann? (Oder warum wird nicht wenigstens eine Begründung gegeben warum sie das nicht tut?)

Fazit:
Wer den ersten Teil der Reihe gelesen hat, wird auch diesen Lesen wollen. Er ist definitiv genau so gut und eine logische Fortsetzung des Ganzen.

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