Mistborn Spielrunde – Was geschah Teil 4

Help Wanted

Dieser Artikel gehört zu einer Reihe von Berichten über meine Mistborn Runde. Den Plan der Spieler zu diesem Abenteuer findet ihr hier.

OT Kommentar

Puhh. Dieses mal ging manches gut aber vieles schlecht. Das Setting ist weiterhin sehr gut. Die Charakter sind ebenso super. Die Story holperte etwas und fühlte sich mechanisch an, aber war in Ordnung. Aber das eigentliche Spiel und vor allem der Zusammenhalt der Gruppe? Gar nicht gut.

Sehr viel wurde auf eigene Faust gemacht und Versuche die andere Charaktere einzubringen wurden abgeschmettert. Die Gruppe war dementsprechend oft getrennt und manche hatten Langeweile oder waren gar genervt.  Aber immerhin haben wir ein paar grundlegende Sachen Outtime geklärt (z.B. dass wir nicht immer ausspielen müssen wie die SCs sich aus der Barreneau Keep schleichen… das nervt), so dass es hoffentlich bald besser wird.

Also was ist passiert?

Intime

Krea und Ferson (a.k.a. Lamante) nutzen ihre jeweiligen Stärken, um sich nach Verbündeten umzusehen. Zusammen mit Tarez sind sie zwar ein schlagkräftiges Team, aber so ganz wissen sie nicht wie sie weitermachen sollen. Der endgültige Plan den Adel zu stürzen ist schön und gut, aber wie sie dahin kommen ist ihnen nicht klar. Die Hoffnung ist unter den Skaa fähige Verbündete zu finden. Selbst wenn die auch nicht weiter wissen, kann man mit mehr Leuten auch mehr erreichen.

Krea springt durch die Nacht. Von Laternen und Münzen stößt sie sich ab und landet mal hier, mal dort. Sie sucht andere Allomanten. Nur diese trauen sich des Nachts im Nebel auf die Straßen – wo also besser nach ihnen suchen? Während sie auf einem Dach im Commercial District Ausschau hält, wird stattdessen sie gefunden!

Ein Skaa mittleren Alters in einfacher Kleidung hält sich mitten auf dem Dach auf und kommt auf Krea zu. Er spricht sie an „Was tust du hier?… Warum bist du nicht zuhause? … Ist das nicht gefährlich?“. Ihre Antworten scheinen ihn kaum zu kümmern, er nickt und fragt weiter. Etwas ist jedoch seltsam. Die Stadt um Krea herum klingt so anders. Leiser, verzerrt und irgendwie falsch.

Plötzlich brechen die Nachtgeräusche wieder auf sie ein. Alles geht so schnell! Ein weiterer Mann steht direkt hinter ihr! Wie kam er her? Was…? Der dünne Kupferdraht zwischen seinen Händen legt sich um ihre Kehle! Ihr Herz schlägt außer Rand und Band, doch ihr Verstand arbeiten ebenso auf Hochtouren. Ein Metalldraht? HA! Sie drückt mit ihrem Stahl.

Sekunden später liegt der Mann vor ihr auf dem Boden. Er ist Krea ausgeliefert, während sein Kumpane in Deckung geht.
„Was willst du? Töte mich schon. Du bist doch wie alle anderen Adligen auch!“ Er spuckt vor ihre Füße.
Krea tötet ihn nicht, sondern bietet ihm ihre Hand. „Lass uns zusammenarbeiten…“
Der Mann, der sich etwas später als Lorn vorstellen sollte (sein Freund heißt Fos), ist skeptisch, aber bereit sich in der folgenden Nacht erneut zu treffen. Vorausgesetzt sie kann ihren Wert beweisen.

Vormittags am nächsten Tag ist Ferson als Skaa unter seinesgleichen unterwegs. Er hört sich um. „Was ist in letzter Zeit passiert?“, „Wer hat sich gegen Adlige aufgelehnt?“. Schon bald darauf hört er von einem Mann namens Hadduk auf der Flucht! Er war ein einfacher Nachtwächter in einem Lagerhaus von der Adelsfamilie Raisaal.
Zusammen mit einem niederen Adligen und einer handvoll anderer Skaa achteten sie darauf, dass die Waffen und Rüstungen der Hazekiller (auf den Kampf gegen Allomanten spezialisierte Krieger) im Lagerhaus nicht gestohlen wurden. In dieser einen verhängnisvollen Nacht jedoch ist etwas passiert. Am morgen wurde Hadduk bewusstlos aufgefunden und um ihn herum all die anderen Wächter – tot.
Es muss ein Schlachtfeld gewesen sein! Hadduk war unverletzt, aber alle um ihn herum waren zu blutigen Klumpen zerschlagen worden. Als dann selbst die Wachablöse Hadduk nicht festnehmen konnten und er mit Bärenkräften floh, war klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zu geht!

Über seine Frau kommt Ferson in Kontakt mit Hadduk. Krea und Tarez bleiben im Hintergrund, während er mit ihm redet. Hadduk bestreitet irgendwem etwas angetan zu haben. Ja er sei stark und manchmal (wie zum Beispiel als er vor der Wachablöse am morgen geflohen ist) ist er besonders stark, aber er hat es nicht getan! Ferson, selber Allomant, erahnt schnell Hadduks Kräfte: Pewter (Hartzinn) gibt ihm eine Kraft, wie sie auch drei Männer nicht haben könnten.
Genau jemanden wie ihn brauchen sie für ihre Truppe und Hadduk wirkt wirklich nicht wie ein blutrünstiger Dieb. Wenn man nur die wahren oder wenigstens interessantere Schuldige präsentieren könnte, wäre er aus dem Schneider.
Ferson verspricht Hadduk zu helfen und skeptisch verabschieden sich beide.

Das Treffen mit Fos und Lorn mit Krea (diesmal mit Ferson und Tarez im Hintergrund) verläuft nicht gut, aber erfolgsversprechend. Fos scheint mehr Lorns Mitläufer zu sein und Lorn ist auf Rache nach einem bestimmten  Eisen oder Stahl Misting, aus, der seine Familie in die Minen von Hathsin geschickt hat. An Geld und anderem hat er wenig Interesse, vor allem wenn er mit Adligen dafür zusammenarbeiten soll. Fos jedoch hat ungewöhnliche Kräfte und braucht dafür ein unbekanntes Metall, dass bei der Zinkgewinnung entsteht. Wenn sie ihm dies besorgen, dann wollen beide über eine Zusammenarbeit nachdenken.

Einige Tage später konnte mit Tarez Hilfe eine kleine Menge von dem Metall erzeugt werden. Worum es sich dabei handelt, ist niemanden wirklich klar, aber Fos scheint damit die gesamte Umgebung, um sich herum verlangsamen zu können. Er selber ist zwar ebenfalls so langsam, wie alles um ihn herum, aber mit Verbündeten lässt sich damit das ein oder andere anrichten. Fos hat so die Allomanten des Nachts verlangsamt und es Lorn ermöglicht sich anzuschleichen, um sie zu erwürgen.

Die Hilfe der beiden wird auch direkt gebraucht, denn Ferson hat einen Plan! Auf einer Feier hat er einen Verdacht gegen Casuana mitbekommen. Raisaal vermutet, dass ihre Rivalen von Casuana sie bestohlen haben! Eine Durchsuchung eines Casuana Lagerhauses mit einem Obligator steht an. Die ganze Truppe soll noch zuvor in eben dieses Lagerhaus einbrechen, und dort gefälschte Beweise platzieren. Nicht nur würde so Hadduk als Verdächtiger unwichtig werden, nein ein Häuserkrieg könnte ausbrechen! Der ganze Adel könnte destabilisiert werden!

Der Plan wird in die Tat umgesetzt. Fos schafft es eine der Wachen zu verlangsamen, so dass der Rest in der Lagerhaus kommen kann. Nicht allen Feinden kann ausgewichen werden und es kommt zur Auseinandersetzung, aber niemand bemerkt was sie getan haben und erkannt wurden sie auch nicht. Am nächsten Tag kommt alles wie geplant und der Obligator findet scheinbar von Raisaal gestohlene Kisten. Hadduk wird fast schlagartig vergessen und die Häuser feinden sich an.

Fos und Lorn sind bereit erneut mit Krea, Tarez und Ferson zusammen zu arbeiten, wenn sich etwas ergibt und der dankbare Hadduk wird von Ferson sogar als ein Diener in Casuana platziert. Nicht nur ein Verbündetet, sondern auch ein Spion! Ein Erfolg auf ganzer Linie!

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