Fünf Bücher für Werewolf: the Forsaken

Ein Friday Five mit Infernal Teddy

Wir hatten in den letzten Wochen an dieser Stelle Bücher empfohlen, zuerst für die Core-Reihe der neuen Welt der Dunkelheit, dann für Vampire: the Requiem. Heute gibt es die entsprechenden Empfehlungen für Werewolf: the Forsaken. Die folgenden Bücher sind also – unserer unbescheidenen Meinungen nach – die Bücher, die jeder Spielleiter der das neue Werewolf leiten möchte, im Regal stehen haben sollte. Wie schon bei Requiem gilt, wir berücksichtigen nur die 1st Edition der Reihe.

I.) Forsaken Chronicler’s Guide
Dieses Buch war die letzte Veröffentlichung vor der Second Edition von Forsaken. Dennoch würde ich es als ziemlich wichtig bezeichnen. Warum? Das Chroniclers Guide ist ein sehr schöner Werkzeugkasten, mit verschiedenen Chronik-Ideen und dazu passende Regeloptionen, welche das Spiel auf verschiedene Arten und Weisen dem angepeilten Genre anpassen. Der Chroniclers Guide wurde ursprünglich als vier Einzel-Pdfs veröffentlicht, welche dann später zu einem PDF zusammengefasst wurden. Jedes der vier Teile hat dabei ein übergreifendes Thema, welches von den enthaltenen Optionen und Modulen bedient wird, seien es neue Gründe um Geister zu jagen und zu erlegen, oder ein historisches Szenario im antiken Sumer.

II.) Night Horrors: Wolfsbane
Werewolf: the Forsaken wurde mal beschrieben als „Diplomatie mit Klauen“, und für ein solches Spiel braucht man natürlich auch Antagonisten mit denen man „Verhandeln“ kann, und da bietet sich dieses Buch an – fast 30 Monster, die detailliert beschreiben werden, inklusive den Idigam, jenen mächtigen und unerklärlichen Geistern, welche durch die Mondmissionen auf die Erde freigelassen wurden. Die restlichen Monster verteilen sich auf Werwölfe (Forsaken und Pure) und auf Spirits, alle mit ausgearbeiteten Hintergrund und Werten. Zusätzlich gibt es noch eine Reihe von Story Hooks, wie man die Antagonisten am Besten in seine Kampagne einfügen kann.

III.) Predators
Und noch ein Antagonistenbuch! Zugegeben, Forsaken ist das Spiel der nWoD, welches am ehesten von einer solchen Fülle von Crittern profitiert. In diesem Buch sehen wir eher Monster, die nicht nur von den Werwölfen gejagt werden, sondern auch selbst die Gestaltwandler jagen wollen – und können. Wem die Ridden aus dem Grundregelwerk gefallen, der findet hier noch mehr Material dazu. Next!

IV.) The Pure / War against the Pure
Japp, wieder mal zwei Bücher unter einem einzelnen Punkt. Die Pure sind quasi die großen Hauptantagonisten in Forsaken, Stämme, welche die Gnade des Mondes nicht angenommen haben. The Pure, das erste der beiden Bücher, beschreibt die Pure ausführlich, mit allen Gifts und sonstigen Regelelementen die man braucht, um sie als Protagonisten einzusetzen – wobei man mit dem hier präsentiertem Material auch gut eine Kampagne aus der Sicht der Pure leiten könnte. Außerdem gibt es hier ein nettes Szenario welches bereits unter der Kontrolle der Pure ist.
War against the Pure setzt The Pure nicht voraus, aber beide Bücher werden durch das jeweils Andere gestärkt. War against the Pure beschreibt wie man den Konflikt zwischen den Stämmen zum Hauptthema seiner Kampagne machen kann, inklusive dem Spiel in alternativen Epochen und wie man mit Forsaken Kriegsgeschichten erzählen kann.

V.) Changing Breeds
Dieses Buch gehört eigentlich zur Core-Reihe der nWoD, ist aber eine nette Ergänzung zu Forsaken. Wer nämlich die anderen Gestaltwandler aus Apocalypse vermisst wird hier fündig werden – Regeln um Charaktere zu erschaffen, welche zwar ihre Gestalt verändern können, aber nicht Wölfe sind. Die hier vorgestellten Wandler haben wenig oder nichts mit der Mythologie der Forsaken zu tun, aber sie haben auch nicht wie in der alten Version eine eingebaute Feindschaft zu den Werwölfen. Es gibt noch das Buch Skinchangers, aber das kann man eher… getrost bei Seite legen.

2 Kommentare zu Fünf Bücher für Werewolf: the Forsaken

  1. Bei den meisten Büchern kann ich euch zustimmen. Aber warum „Changing Breeds“ ein Muss für SLs sein soll will mir nicht in den Kopf. Immerhin geht es darin darum eben keine Werwölfe zu spielen und wie ihr richtig erwähnt sind diese anderen Gestaltwandler nicht mal wirklich mit dem Hintergrund der Forsaken verwoben.
    „Blood of the wolf“ hätte eher einen Platz auf der Liste verdient. Hier erfährt man sehr viel, wie der Werwolf ob seiner Situation eigentlich sein leben regelt. Für Spieler und Spielleiter gleichermaßen nützlich.

    • Infernal_Teddy // Juni 5, 2015 um 20:58 // Antworten

      Blood of the Wolf fand ich nicht so nützlich, muss ich zugeben. Und was Changeing Breeds angeht – ich versuche in jeder dieser Listen ein Buch der „Blauen Reihe“ noch unterzubringen. Wenn ich das BoS nicht schon im ersten Artikel verwendet hätte, wäre es heir gewesen.

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