Mistborn Spielrunde – Was geschah Teil 3

Einstieg des neuen Charakters

Dieser Artikel gehört zu einer Reihe von Berichten über meine Mistborn Runde. Den Plan der Spieler zu diesem Abenteuer findet ihr hier.

 

OT Kommentar

Irgendwie haben meine Spieler trotz mehrfacher Hinweise den Twist auf der Plantage nicht kommen sehen. Tja so wurde der Turning Point übersprungen. Hat zeitlich aber auch besser gepasst, denn das Spiel hat dann doch länger gedauert als gedacht. Am Ende musste ich auch die sozialen Szenen in der Stadt überspringen. Ergab aber auch Sinn dank genialer Proben beim Aufstellen der falschen Identität.

Also los gehts:

Intime

Nachdem Krea und Tarez von Kreas Onkel genötigt werden Luthadel zu verlassen, werden in aller Eile Pläne in Gang gesetzt, die erst für viel später geplant waren. Tarez hat vor einiger Zeit Kontakt mit einem anderen Sympathisanten für ihre Sache aufgenommen. Einem Ska Trickbetrüger names Ferson, der genau wie die beiden gegen den Adel ist. Da Cane schlussendlich nicht bereit war wirklich etwas aufs Spiel zu setzen brauchen beide weiterhin dringend Verbündete.

Tarez hatte bereits eine falsche Identität aus einem Landzweig der Familie: Lamante Barreneau. Ferson wird in aller Eile ein Brief geschickt, damit dieser dessen Identität aufnimmt und bei der Plantage auf sie wartet. Die Zeit drängte zwar, aber Ferson gelang es sogar noch ein paar Tage vor Ankunft der Reisegruppe an der Plantage anzukommen.

Die Skaa schufteten, wie auf jeder Plantage unter schlechtesten Bedingungen, während die Aufseher unter dem Kommando von Neston Barreneau und seiner Frau Darista (geborene Deveaux) die geplagten Familien zu noch härterer Arbeit antrieben. Die Herrschaften leben derweil bequem im Anwesen. Etwas hier war jedoch ungewöhnlich. Jeden Tag wurde ein knappes Dutzend Skaa und ein paar Aufseher für eine „unwichtiges Seitenprojekt abgezogen“.

Ferson, der sich bereits als Lamante vorgestellt hatte, folgte den Arbeitern und fand einen Minenschacht wieder, der immer tiefer in die Erde getrieben wurde. Schon bald darauf kam die Reisegruppe, um den misstrauischen Onkel von Krea an. Gemeinsam und im Verborgenen wurde erneut die Mine untersucht, doch nichts schien Sinn zu ergeben. Daristas Brief an ihre Familie und das darin enthaltene Angebot die Mine zu übernehmen war reiner Unsinn. Das bißchen Kupferkies rechtfertigte kaum den Aufwand. Erst in einer Nacht und Nebelaktion gelang es Krea im Schreibzimmer von Neston Beweise und vor allem Logik zu finden. Das Kupferkies war ein unwichtiges Nebenprodukt. In der Erde gab es Kristalleinschlüsse! Groß genug, um für Schmuck und Kunstwerke interessant zu sein – vor allem jedoch wertvoll genug, um den beiden Landadligen ein Leben in der Hauptstadt zu ermöglichen.

Kreas Onkel stellte noch mitten in der Nacht die Plantagenführer zur Rede. Während Neston noch alles abstritt, war Darista verzweifelt. Es MUSSTE einen Ausweg geben. Unter einem Vorwand ließ sie einen ganz besonderen Tee reichen und weder die Wachen noch Krea, Tarez oder Ferson bemerkten es rechteitig: Gift! Mehr durch Zufall als durch Vorsicht trank keiner der drei vom Tee. Krea und Tarez waren draußen, um einen Aufseher zu verfolgen und Ferson hielt sich zurück. Nesont, Kreas Onkel und ein Großteil der Wachen jedoch, lagen röchelnd im Sterben.

Kaltblütig wurde die Chance genutzt, um den späteren geplanten Überfall unnötig zu machen. Lamante Barreneau aka Ferson übernahm das Kommando, ließ Darista festnehmen und dem Tod von Kreas Onkel wurde noch nachgeholfen.

Einige gesetzliche Verwicklungen und Abstecher bei den Obligatoren später kam die verkleinerte und neu zusammengesetzte Reisegruppe in Luthadel an. Lamante wurde als naiver Held gefeiert und wie geplant zum neuen Vormund von Krea ernannt.

Endlich hatten unsere Revolutionäre Zeit zu atmen und größeres anzugehen.

Erst einmal jedoch war es Zeit ein Team, eine Bande zusammenzustellen.

 

Dazu mehr beim nächsten Mal 🙂

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