Der Fluch der Dunklen Mutter – Simon R. Green

Geschichten aus der Nightside 4

Langsam wird es warm in der Nightside: In Band vier der Reihe um den okkulten Privatschnüffler John Taylor schickt Simon R. Green seinen Protagonisten in seinen bisher gefährlichsten Auftrag. Beginnen tut es aber – wie immer – mit dem Ende eines anderen Auftrags. Dieses Mal geht es um einen Schutzauftag – bei einer Auktion soll der berühmte Schmetterling versteigert werden, dessen Flügelschlag für diese Stürme verantwortlich ist. Natürlich geht dabei einiges schief, der Schmetterling entkommt, und John findet sich bei einem Mittagessen mit seiner jungen Sekretärin wieder, als er einen Auftrag von einer der gefährlichsten Figuren der Nightside erhält. Fortuna, die Göttin des Glücks, heuert ihn an um herauszufinden wie die Nightside ihren Anfang nahm, und welche Funktion sie erfüllen sollte. Und damit nimmt die Katastrophe dann ihren Lauf…

Bald zeigt sich, das eben dieses Rätsel engstens verbunden ist mit dem Geheimnis um Taylor selbst – die Identität seiner Mutter. Und kaum geht diese Suche los bricht eine wahre Flut an Feinde über John herein: Walker, der Vertreter der Autoritäten, macht jagt auf ihn, die Höllenfahrt taucht immer häufiger auf, und noch andere Spieler mischen sich ein, Spieler die noch gnadenloser sind als alle Feinde die er vorher hatte. Dementsprechend sind natürlich auch die Gestalten hart drauf mit denen sich Taylor dieses mal umgibt, aber hand auf’s Herz – war das nicht zu erwarten? Dieses mal sind aber die Einsätze höher als je zuvor – die Herkunft der Höllenfahrt wird aufgedeckt, Götter sterben, und alles nur, um zu verhindern das John erfährt wer seine Mutter ist, denn wenn er es erfährt wird sie wieder die Nightside heimsuchen, und niemand wird ihr widerstehen können. Allem Widerstand zum trotz kann er das Rätsel aber aufdecken, und es kommt zu einem apokalyptischen Showdown im Strangefellows (Wo denn sonst?) zwischen Ihr und dem toten Merlin. Aber bevor es zum Schlimmsten kommen kann schicken die Meister der Höllenfahrt ihre schlimmste Waffe um den Fall der Nightside zu verhindern. Eine, gegen die sich John weder wehren kann noch will…

Fazit:
So langsam werden die Bücher dicker – dieses mal hat Green schon 250 Seiten gebraucht für eine Handlung, für die Robert Jordan fünf Bänder gebraucht hätte. Außerdem macht er jetzt ernst – Handlungsstränge die schon im ersten Buch angedeutet wurden werden jetzt forciert, Geheimnisse werden aufgedeckt, und Special Effects von verdammt großem Kaliber werden aufgefahren. Wer bisher der Meinung war Urban Fantasy ließe sich nicht mit epischer Handlung verbinden wird hier eines besseren belehrt.

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