Gaming in a Science Fiction Universe

Teddy denkt über SF und Rollenspiele nach

Science-Fiction hatte im Rollenspiel noch nie einen guten oder einfachen Stand, wenn wir ehrlich sein sollen. Es gibt zwar schon immer Spiele in diesem Genre, beispielsweise Traveller, welches zu den ersten solchen Spielen gehörte, und das Cyberpunk-Subgenre hat mit Shadowrun eines der erfolgreichsten Spiele der Neunziger geschaffen, aber im Vergleich zur Fantasy ist SF ein stiefmütterlicher zweiter Platz. Umso schlimmer ist die Situation diesbezüglich in Deutschland, wo die einzigen erfolgreichen Vertreter des Genres alle Übersetzungen waren. Aber woran liegt das? Und was müsste geschehen, damit ein Spiel aus dem Genre erfolgreich sein kann? Schließlich stammt die am längsten kontinuierlich laufende SF-Serie der Welt, Perry Rhodan, aus Deutschland, man sollte also meinen das es hierzulande auch ein Publikum gäbe.

Schauen wir uns erstmal das Umfeld an. Erinnert sich jemand daran, wie die Buchhandlungen in den Neunzigern aussahen? Ich weiß nicht, wie es in eurem Teil der Republik aussah, aber in meiner Ecke dominierte Science-Fiction gegenüber Fantasy, und zwar ca. 3:1 – drei Regale SF zu einem Regal Fantasy. Heute ist es bestenfalls genau umgekehrt, überall dominiert Fantasy. Und wer ist schuld? Peter Jackson. Lord of the Rings war von der Auswirkung her ähnlich Einflussreich wie es 1977 Star Wars war, aber mit dem Ergebnis das alles, was nicht Fantasy war, sich schlicht nicht mehr verkaufte. Und meine Theorie ist, dass ein Genre ohne Präsenz in Literatur und bzw. oder Film und Fernsehen deutlich geringere Chancen hat, als Rollenspiel erfolgreich zu sein. Die Medienlandschaft wandelt sich jetzt langsam wieder, dank Serien wie The Expanse, und Filme wie The Martian oder Guardians of the Galaxy. Oder wie… *Seufz* Star Wars. Das Klima wird also langsam wieder eines, in dem Interesse an Science-Fiction besteht, und zwar auch was Rollenspiele angeht.

Es wird also vielleicht Zeit für ein neues deutsches SF-Rollenspiel.

Einen Anfang macht ja gerade das Dungeon Slayers-Team mit ihrem neuen Projekt, Star Slayers. Aber was ich mich halt mal wieder Frage, ist wo denn sonst die innovativen neuen Ideen aus Deutschland bleiben. Schließlich gibt es hier eine eigene, starke SF-Tradition, und eine ebenso starke Designtradition was Rollenspiele angeht. Warum also keine SF-Antwort auf Splittermond? Vielleicht etwas, das – ähnlich wie es zum Beispiel Splittermond für Fantasy versucht – durchaus einen „Kitchen Sink“-Ansatz verfolgt. Beispiele dafür gibt es ja genug, wie seinerzeit Traveller, oder in den Neunzigern Trinity. Ich erwarte weder ein Hard SF mit mehr Tabellen als Spacemaster und einem Versuch, die Wirklichkeit mechanisch zu erfassen, noch ein modernes Erzählspiel, welches nicht die Welt simuliert, sondern die Fiktion darin. Ich hätte lieber ein schickes Mittelding, welches mehr Augenmerk auf Spielbarkeit legt, statt einer Theorie des Spiels unnötig Platz einzuräumen. Aber am wichtigsten wäre es mir, wenn wir ein deutsches SF-Rollenspiel bekämen.

Wer traut es sich zu?

16 Kommentare zu Gaming in a Science Fiction Universe

  1. Danke für den Beitrag. Darin stecken ein paar nette Gedankenanstöße, wie der Wandel in den Buchhandlungen.

    Allerdings habe ich mich beim Lesen gefragt, warum ein Sci-Fi-System aus Deutschland? Was würde ein „deutsches“ System auszeichnen und warum würde es Dir scheinbar nicht ausreichen, wenn eine Übersetzung in Deutschland erfolgreich wäre?

    Freue mich auf Deine Antwort dazu.

    Liebe Grüße
    Sal

    • Infernal_Teddy // März 9, 2017 um 13:31 // Antworten

      Warum aus Deutschland? Da sprechen für mich zwei Gründe dafür.

      Zum einen gibt es in Deutschland eine eigene SF-Tradition, die ich nicht im Rollenspiel fortgesetzt sehe.

      Zum anderen ist Rollenspiel in meinen Augen auch eine Form von Konversation, und bisher ist die „deutsche Stimme“ von der Unterhaltung über SF ausgeschlossen gewesen, und das ist in meinen Augen sehr schade.

      Und warum mir Übersetzungen nicht ausreichen? Weil das entweder ein weiterer Traveller-Clone bedeutet, etwas neues für SW, oder noch mehr FATE. Und ich möchte was neues sehen.

  2. Das unterschreibe ich so!
    Aber deine Frage ist schwer zu beantworten…
    Ich liebe Firefly und Killjoys, the Expanse ist etwas gewöhnungsbedürftig wenn man die Bücher gelesen hat, das istaber Jammern auf hohem Niveau.
    Wer soll es also „Regeln“?
    Mir würden schon Regeln wie bei Space:1889 oder Cthulhu reichen.
    Contact mit erweitertem Universum…und anderen Regeln.
    Gleiches gilt für Nova. Eventuell mit SavageWorlds, allerdings ist Prometheus ja zur Zeit überlastet.
    Tsu erstellt ja anscheinend grade ne offizielle SavageWorlds Konvertierung für Fragged Empire, das ist zur Zeit mein Hoffnungsträger…
    Ich würde auch gerne was mit FATE spielen/leiten, aber ich komme mit den Aspekten nicht klar.

  3. Ich habe das schon anderswo geschrieben: SF hat einfach ein Problem, das Fantasy nicht hat.
    Wenn Leute (die sich für Rollenspiele interessieren) Fantasy hören, denken sie: Mittelalter-ish; Schwerter und Rüstungen; Magie; Monster.
    Wenn Leute SF hören, denken sie: Raumschiffe? Oder auch nicht? Sternenreiche? Oder doch eher nahe Zukunft? Cyberpunk oder sowas? Mit oder ohne Psionik? Hard? Soft?

    SF wird als Literaturgenre eher ernst genommen als Fantasy. Und trotz Peter Jackson gilt das auch für Filme. Aber einer der Gründe – dass sich in der SF viel machen lässt, während Fantasy sich zunehmend in starren Klischees verfahren hat – dafür ist im Rollenspielbereich meiner Meinung nach eher ein Nachteil.

    • Infernal_Teddy // März 9, 2017 um 13:41 // Antworten

      Klar, ich kann mich bei SF verzetteln und auf die vielen Subgenres runterbröckeln. Das kann ich bei Fantasy aber auch. Ich kann aber auch sagen „Sowas wie Star Trek, aber mit mehr roboter und ohne erste Direktive“, so wie ich auch sagen kann „Wie Herr der Ringe, nur das Sauron gewonnen hat“.

      Ich will nicht sagen das die Probleme die du anschneidest nicht da sind, aber ich glaube, sie sind kleiner als wir manchmal glauben.

  4. Ein paar eigene Gedanken zu schwachen Vertretung des SF-Genre: Ich glaube das die Schwäche der Science Fiction nicht nur mit der Stärke der Fantasy zusammenhängt. Sie ist mMn auch in so einer Art Sinnkrise, v.a. weil sich mittlerweile bei vielen das Gefühl eingestellt hat, dass wir die Zukunft des Gestern schon überholt haben. Andere Visionen von früher, insbesondere Raumfahrt, sind hingegen heute völlig ins Hintertreffen geraten. Die Science Fiction findet kein wirkliches Thema mehr, mit dem sie die Leute mitreißen kann. Früher war das Raumfahrt und die Welt von morgen, später die Dystopie des Cyberpunk, aber beides zieht nicht mehr so richtig. Wenn man jetzt noch ein spannendes Thema über die Zukunft finden will, dann sind es oft schwer verdauliche Dinge wie Transhumanismus. Oder man die alten Themen neu verpacken, was legitim ist, aber immer Gefahr läuft, dass es doch irgendwie bekannt erscheint. Damit will ich nicht sagen, dass es keine innovativen SF-Bücher mehr gibt, aber wie massentauglich sind die noch? Und Massentauglichkeit ist es, was die Genre-Regale im Buchladen wachsen lässt. Hinzu kommt, dass SF zwar viele große Autoren hat, aber nicht das eine große Werk, dass als Objekt des Vergleich und der Abgrenzung herhalten kann (im Film wiederum ist es anders), wie Fantasy das mit dem „Herrn der Ringe“ und mittlerweile „Das Lied von Eis und Feuer“ hat.
    Das schlägt natürlich auch aufs Rollenspiel zurück, wo hinzu kommt, dass es da so viele ewige Mäkler gibt, die etwas nicht spielen, weil es ja auch so unrealistisch ist.

  5. Thomas Djadjo // März 9, 2017 um 15:42 // Antworten

    Also SciFi ist bei mir z. B. ein sehr eng gestecktes Feld das mich interessiert. Star Trek, Raumpatrouille Orion und Perry Rhodan sind mir zu weichgespülte Wohlfühlfantasien. Zu vieles Far-Future hochtenisierter hochglanzkram. Oder ganz schlimm: billige SciFi wie Farscape. Oder die verhunzte Stargate Serie. Ganz anders sieht es aus mit Firefly, Galactica (die neue Serie), The Expanse, Starship Troopers und Space -Above and Beyond. Mass Effect, Babylon 5, und diverse Tabletopsettings wie Infnity sind grenzwertig und gehen größtenteils auch noch OK. Wenn so etwas veröffentlicht wird, und zwar NICHT mit Fate, dann kaufe ich das auch. Grundsolide und dreckig muss es sein. Aber alles andere kann gleich in die Tonne. Und englisches Material wird von mir seit Jahren ignoriert, der einzige der es lesen würde bin ich als SL und die Spieler lassen sich nicht auf englisch ein. Und bitte lasst euch endlich mal gute Aliens einfallen wie die Skitter von Falling Skies. Nicht immer nur humanoide mit Variation!

  6. Versucht nicht Ultima Ratio so was ähnliches? Kitchen Sink und 90er Regeldesign. Zumindest kommen da wohl hin und wieder neue Bücher, d.h. ein bisschen erfolgreich ist es vielleicht?

    Ich denke es bringt grds. wenig, im Territorium übermächtiger Fantasy-Rollenspiele zu wildern, sondern man muss eine echte Alternative für Leute bieten, die auch SF wollen und keinen halbgaren Genremix – da sitzen ohnehin schon die Platzhirsche Star Wars und Shadowrun. Ein Unterschied muss sichtbar werden.

    Was Regeldesign angeht, sehe ich nicht, wo da aus D Impulse kommen sollen.

  7. Auch wenn ich hier gleich beworfen werde:
    Ich finde ja, der Justifer Hintergrund hatte echt Potential, nur nicht mit dem Regelsystem.
    Und einige der Bücher waren auch nicht schlecht, gab dadurch jede Menge Fluff.
    Hätte man (sprich Ulisses) auch ein echtes RPG draußen basteln können…

  8. Pergrin, du schreibst was ich denke.

  9. Der Grünschnabel // März 10, 2017 um 12:08 // Antworten

    Cooler Beitrag! Einfache Fragestellung-schwierige Antwort. Ich warte auch sehnsüchtig auf ein „reines“ Sci-Fi-RPG aus DE, das eben nicht auch noch Fantasy reinmischt. Hoffnungen setze ich zurzeit in Starslayers.
    Ein Punkt, der bisher noch nicht genannt wurde, ist „eine grosse, begeisterte/begeisternde Comunity“.
    Wie das geht, zeigt Dungeonslayers & v.a. Splittermond.

  10. Spannendes Thema. Ich lese schon seit Jahrzehnten gerne SF, spiele quasi Rollenspiel seit 1985 und habe noch kein einziges SF-Rollenspiel gespielt (OK. Abgesehen von einem Post-nuklear-Krieg-Szenario in Apocalypse World – aber das war schon fast wieder Fantasy…). Da stellt sich natürlich die Frage „Warum?“.
    Für mich gibt es einige Punkte, die für mich bisher eine psychische Hürde darstellten.
    – Technologie: Ich habe zwar u.a. ein Biochemie Diplom, aber trotzdem schreckt es mich z.B. bei eher Space Opera orientierten Systemen, mich mit den ganzen Weltraumgefährten, ihren Antriebssystemen etc. zu beschäftigen. Erreicht man Überlichtgeschwindigkeit. Wenn ja wie? Wasfür Raumschiffklassen gibt es. Welche Typen von Waffen haben sie (abgesehen von denen, die es sonst noch so gibt), ist man in der Zukunft noch „naturbelassen“ oder steckt voller implantiertem Zeug, das man dem Charakter dann auch noch einbauen muß und mit dem man sich in seitenlagen Beschreibungen beschäftigen muß… Bei Gruppen mit hauptsächlich Männern befürchte ich auch, daß es in ziemliche Equipment-Anschaff-Vergleichs-Exezesse ausartet. Fantasy scheint zumindest einfacher, da zumindest die nicht-magische Ausrüstung letztlich aus Dingen besteht, die ich kenne, und von der ich eine Vorstellung habe, was sie kann. Ebenso die Fortbewegungsmittel.
    2. SF ohne Weltraumkomponente: Hat für mich unterschiedliche Probleme. Die einen sind eigentlich Fantasy (hier denke ich z.B. an die Pern-Bücher, die nur marginale SF-Elemente haben oder auch Darkover). Andere wie z.B. Jack Vances SF-Universen, haben ein recht breites Spektrum an Möglichkeiten, aber wenig haben für mich einen echten SF-Charakter, sondern sind vielleicht eher als Experimente unterschiedlichster Gesellschaftstrukturen zu sehen, die man letztlich in den meisten Fatasy-Systemen simulieren kann. Ähnliches gilt für die „New Weird“ Welten a la Mieville. Der zweite große Block sind natürlich die Dystopien. AUch hier gilt, daß so manche Entwicklung eher rückschrittig ist und so in vielen Dingen eigentlich Fantasy mti ein bißchen Technologie-Überrest. Dann gibt’s natürlich Cyberpukt, was ja wie erwähnt z.B. mit Shadowrun eine große Anhängerschaft auch im Rollenspiel hat. Für mich war da aber immer die Hürde, daß es einen speziellen Slang erfordert. Ich finde schon die meisten Cyberpunk Romane schwer zu lesen (abgesehen von Stephenson, aber der ist ja schon eher Post-Cyberpunk) und auch die REgelwerke machen mir deshalb so gar keine Lust, das Genre zu spielen. Steampunk scheint mir da zugänglicher – und hat ja auch eine gewisse Anhängerschaft. Ohne „Weltraum“, scheint mir der Unterschied zum Fantasy-genre oder den typischen White Wolf-Welten zu gering, um mich dafür wirklich ein ein anderes System einarbeiten zu wollen.
    – Frauen: Als Frau frage ich mich, ob der Reiz von SF als Pen & Paper stark genug ist, um auf Spielrinnen attraktiv zu wriken. Im LAPR-Bereich (gerade Star Trek), kenne ich viele Trekkies, aber Freundinnen, mit denen ich mich über SF-Romane unterhalten kann, kann ich leider an einer Hand abzählen. Das sah schon vor den Peter Jackson Filmen mit Fantasy ganz anders aus.

    Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt ist, weshalb so viel guter SF nie verfilmt wurde. Ich habe die „Expanse“ Serie zwar nicht geshen, aber gelesen und gejubelt, daß man sich an die Bücher filmisch gewagt hat. Aufregen konnte ich mich über „I Robot“, wo vom Asimov nur noch der Titel und der ein oder andere Personenname übrig war, aber von der Komplexität der möglichen Plots nichts mehr rüberkam. Generell hätten Klassiker wie Asimov, Heinlein, Clarke viel mehr Potential als das, was bisher gemacht wurde. (von den genannten ist 2001 natürlich fantastisch, aber eben eine der wenigen löblichen Ausnahmen, wie auch Blade Runner). Mit „Ender’s Game“ wurde dann auch mal einer meiner Jugend-Lieblings-SF verfilmt, aber es gibt einfach so viel wirklich guten SF, der nicht visuell umgesetzt wurde , so daß vielleicht auch das allgemeine Bild von SF sehr einseitig ist. Autoren, die für mich auch verfilmt gehörten sind Jack Vance, Mieville, McDevitt, Scalzi, Vernor Vinge, Le Guin (nicht nur der Fantasy-Bereich, der mit ERdsee eher schlecht umgesetzt wurde), Zelazny, Cherryh, Stephenson, Bear, Bujold (!), Conny Willis, Mira Grant, Larry Correia, um nur ein paar zu nennen…
    Gut, ein paar nicht-literarisch vorbelastete SF-Serien/Filme waren wirklich gut (also eigentlich: Fierfly)oder in anderer Weise bahnbrechend (also: Star Trek/Star Wars) das Genre massentauglich zu machen aber generell habe ich das Gefühl, daß die potentiell inhaltlich-literarisch anspruchsvollen Vorlagen zu Gunsten von Popcorn-Kino-Plots ignoriert werden.
    Aber genug – sonst schweife ich noch mehr ab…
    Fazit vielleicht: SF ist ein sehr weites Feld und deshalb deutlich problematischer größeren Gruppen recht zu machen.

  11. @ Der Grünschnabel:
    Für eine begeisterte Comunity, die ein RPG mitträgtund voranbringt, benötigt man aber auch ein Team von Regelschreibern, die mit dieser Comunity „arbeiten“. Splittermond ist da ein sehr gutes Beispiel.
    Als Justifiers eingestellt wurde, hat die Fanbase Einiges selbst noch auf die Beine gestellt, nur ohne offizielle Unterstützung( und meiner Meinung nach starrem Festhalten an einem schlechten System) verlief das Ganze im Sternenstaub. Aber bei der letzten Umfrage für das deutsche FATE wurde der Wunsch nach einer Umsetzung von Justifiers mehr als 1x geäußert. Nachfrage nach SciFi RPG ist also deutlich vorhanden.
    Die Frage ist also, warum (und ob tatsächlich) diese Nachfrage von den Verlagen anscheinend geringer oder weniger Zugkräftig als viktorianischer Mars oder Cthulhu im 2. Weltkrieg eingeschätzt wird.
    @Nathalie:
    Ich stimme dir zu- Frauen scheinen der Fantasie eher zugeneigt zu sein als SciFi. Meiner Erfahrung nach trifft das aber nur bedingt auf Rollenspielerinnen zu. Ich habe mehrere Jahre eine StarDrive Kampagne geleitet, von den 5 Spielern waren 3 weiblich. Meine Frau war mit dabei. Ein SciFi Roman hat sie zwar bis Heute nicht angerührt, aber Firefly und Guardians of the Galaxy fand sie Großartig (Jetzt muß ich ihr nur noch Killjoys schmackhaft machen…)

    Ich bin der Ansicht, mit einem einfach zugänglichen System, einem nicht zuuu komplizierten Setting (No transhumanism, please) und einem mutigen Support in Foren, Conventions und im Netz könnte man auf dem deutschen RPG Markt durchaus was reißen!
    Und in Deutsch, es gibt da draußen mehr Englischphobisten als ich dachte…

  12. Der Grünschnabel // März 14, 2017 um 09:26 // Antworten

    Warum muss eigentlich jedes neue SciFi-Setting gleich dystopisch sein? Wenn ich Zynismus im Setting will, spiele ich SR…
    Es muss ja nicht gleich eine juhui-alles-ist-supi-Utopie sein…eher ein „realistisches“ Setting (ui, was fürn schwammiger Begriff!), wo es auch Hoffnung gibt und v.a. wo bei mir der Entdeckergeist geweckt wird.

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