Fünf Abenteuer, die ich gerne spielen würde

Ein Friday Five von Caninus

Ihr kennt das ja bestimmt, man hört von Bekannten von einem coolen Abenteuer oder liest davon im Internet oder hat es gar selbst im Regal stehen und dann steht man da. Mit dem Gedanken das unbedingt mal spielen zu wollen, aber leider nicht der Möglichkeit dazu. Zumindest zu der gegebenen Zeit nicht. Hier also meine Top 5 Abenteuer/Kampagnen, die ich gerne einmal spielen würde (die Reihenfolge ist lediglich so, weil ich den Text schlecht parallel schreiben kann, hat also nichts mit Präferenzen zu tun):

1. Cthulhu – Horror im Orient Express

Eine der drei großen Kampagnen für Cthulhu. Die Charaktere reisen von London (auch wenn das nicht der Start des Orientexpresses ist, das Abenteuer beginnt dort) über Paris (wo der Zug dann wirklich startet), Mitteleuropa bis eben in den Orient hinein und erleben jede Menge schreckliche und grauenhafte Abenteuer auf diesem Weg (also vermute ich mal, kenn den Inhalt ja nicht). Das Abenteuer ist schon seit Jahren vergriffen (liegt aber bei mir zu hause rum) und kommt als drei Einzelbände und eine Box plus viertem Band daher. Und natürlich, wie das damals bei Pegasus Spiele üblich war mit jeder Menge Extras, welche einfach per se schon Lust auf das Ding machen, wie etwa einem kleinen Führer und zusätzlich authentisch wirkende Schreiben zum Zug selbst. Warum ich das noch nicht gespielt habe, wenn ich es doch besitze? Jaaa.. ich bin immer diejenige, die ran muss, wenn irgendwer anderes Lust auf Cthulhu hat. Und diese Kampagne ist zusätzlich noch ein wirklich langes Stück Arbeit, wenn man das ordentlich machen möchte (und anders möchte man das ja nicht), mit dem extra Hinweis doch zu Beginn gleich mehrere Charaktere zu bauen – sterben werden die eh wie die Fliegen. Aber vielleicht kommt ja irgendwann mal jemand daher und leitet das…

2. Das schwarze Auge – Namenlose Nacht

Ja.. echt. Das Abenteuer ist noch recht neu und wurde ja von vielen für einen Aprilscherz gehalten, aber was dann letztlich in meinen Händen zum rezensieren lag war wirklich ein solides Stück Abenteuer. Ein Abenteuer, das etwas außergewöhnlich ist, aber durchaus so das man es auch nach Lesen spielen möchte (ich vergesse bei Abenteuern sowieso 9/10 nach dem Lesen, da ist das danach Spielen dann kein Problem). Auch hier hab ich das Abenteuer natürlich, aber das größere Problem ist das „mit wem spielen.“ Zwar ist Sex nicht der Hauptteil des Abenteuer, aber sorgt doch für den Flair im Hintergrund und ist daher schon wichtig. Und das möchte man natürlich nicht mit Hans und Kunz von der Straße spielen (wer schon etwas länger in diesem schönen Hobby unterwegs ist wird wissen was ich meine *schüttel*). Die Mitspieler wollen also sorgfältig ausgewählt werden und dann braucht es natürlich einen noch viel sorgfältiger ausgewählten Spielleiter…

3. DnD/Pathfinder – Ein beliebiges Planescape-Abenteuer

Ich geb es ja zu, Planescape ist bei weitem mein Lieblingssetting innerhalb der 1000enden von Möglichkeiten, welche das DnD System zu bieten hat (und ja auch mit Pathfinderregeln bespielt werden kann). Der Grund dürfte ein kleines, aber feines Computerrollenspiel namens Planescape Torment sein (wer das nicht kennt, stellt sich bitte für den Rest des Tages in die Ecke und schämt sich in Grund und Boden), bei dem man schon ganz viel vom Setting mitbekommen kann. Aber natürlich gibt es in der Stadt der Tore noch 1000end Dinge mehr zu entdecken.

4. Myranor – Albtraum des Todes (aus Jäger und Beute)

Myranor mag ich ja fast genauso gerne wie DSA, das fast mag sogar daran liegen, dass ich bislang wenig Gelegenheit dazu hatte Myranor überhaupt zu spielen. Die einzige Runde, in der ich spielen konnte hat nur zweieinhalb Abenteuer geschafft und ist dann auseinander gegangen. Trotzdem reizt mich die Kultur und die Möglichkeiten auf diesem riesigen Kontinent sehr. Natürlich reicht die Menge der erschienenen Abenteuer bei weitem nicht an die für DSA erhältlichen heran, aber die paar Bände, die wir dann mal zum rezensieren bekommen haben, haben gezeigt, dass sie in ihrer Qualität denen des kleineren Schwesterkontinents in nichts nachstehen. Besagtes kleines Abenteuer ist eines, das den Spielern die Möglichkeit gibt so richtig den Dreck der dekadenten Städte kennen zu lernen – einer der Faktoren die Myranor so interessant machen, neben eben den riesigen Weiten.

5. oWod Vampire – Transsylvanische Chroniken

Wieder so ein Fall von „zuhause stehen“ aber noch nie genutzt. Für die alte Welt der Dunkelheit gab es neben ein paar kleinen Abenteuern ja nur zwei große Kampagnen: Die Giovanni Chroniken und die Transsylvanischen Chroniken. Beide sind darauf ausgelegt vom Mittelalter, also dem Dark Ages Setting bis in die Moderne gespielt zu werden, so dass man am Ende voll der mächtige Hoschi ist. Die Giovanni Chroniken habe ich nun schon zweimal begonnen (aber nie zu ende gebracht) und einmal angefangen zu leiten, aber so richtig geklappt hat das auch nicht. Die Einstiegsszene mal Live zu leiten ist ein bisschen ein Traum, aber ansonsten ist die Chronik für mich durch. Anders eben die zweite große Kampagne. Denn auch hier erfährt man wohl einiges aus dem Hintergrund und erlebt wichtige Entwicklungspunkte der kainitischen Geschichte mit. Leider ist das auch wieder etwas was einiges an Arbeit in der Vorbereitung erfordert und daher nicht mal eben so geleitet werden kann…

1 Kommentar zu Fünf Abenteuer, die ich gerne spielen würde

  1. Ich spiele seit 1997 Warhammer, bezeichne mich selbst auch als Warhammer-Rollenspielveteran, kam aber leider nie in den Genuss die legendäre Kampagne „Der Innere Feind“ bzw. „The Enemy Within“ komplett spielen zu dürfen. So „zerpflückte“ ich die Abenteuerbände und zog mir das eine oder andere an Material aus den Bänden. Zwar kenne ich die Kampagne, doch gespielt habe ich sie leider nie. Schande über mein Haupt. Steinigt mich oder teert und federt mich…..

    „Cthulhu Vietnam“ habe ich hier noch rumfliegen. Zwar kein richtiges Abenteuer, doch ein interessantes Setting.

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