Silent Strider & Black Furies

Tribe novel II

Die Tribe novel Reihe der WoD soll ja wie auch die restlichen Bände dem Spieler den Hintergrund der Spielwelt näher bringen. Im Gegensatz zu etwa Vampire hat allerdings nicht jeder Stamm sein eigenes Buch erhalten, sondern es wurden immer zwei der 14 Stämme zusammengefasst in einem Buch. Die Handlung ist wie auch bei den anderen Reihen der WoD übergreifend, wobei in der Regel der jeweilige Signaturcharakter, der dann auch bildlich und in Beispielen auftaucht, Hauptcharakter ist.

Silent Strider
Mephi Faster-then-death ist eigentlich bloß auf das große Treffen in der Fenrir Septe der Anvil-Klaiven gekommen, weil er hoffte dort Neuigkeiten zu erfahren um diese weiter zu tragen, wie es seine selbst auferlegte Aufgabe ist. Statt dessen trifft er dort die Garou, die er vor langer Zeit verlassen musste. Und jene Garou mit dem Namen Light-Finder möchte nun auch noch, dass er sie und den Rest des Rowing Wind Packs in das Grenzgebiet zwischen Ungarn und Kroatien begleitet um dort den Pathstone vor den Tänzern der Schwarzen Spirale zu finden und zu bergen. Mephi willigt ein, das Rudel zu begleiten, trotz der Antipathien, die nun zwischen Light-Finder und ihm liegen und so machen sie sich auf eine gefährliche Reise in die Mitte des Höllenlochs, das aus dem Theiß geworden ist und finden etwas noch viel schrecklicheres.

Dieser Roman erzählt die Geschichte des ersten Rudels gegen den Wyrmgeist im nahen Osten, welches laut Prophezeiung zwangsläufig scheitern muss, legt aber den Grundstein für die gesamte weitere Entwicklung der Geschichte in den Tribe novel. So wirklich viel bekommt der Leser allerdings nicht mit von den Geheimnissen der Stillen Wanderer, denn es wird bloß die Handlung direkt am Theiß und Mephis eigene Vergangenheit berichtet. Allerdings erhält man einen guten Eindruck davon was es heißt ein Stiller Wanderer zu sein. Jemand der nie zuhause ist und so auch niemandem ein zuhause bieten kann.
Ebenso sind hier übrigens Kapitel aus der Sicht eines Black Spiral eingewoben, die damit das Buch deutlich dunkler färben.

Black Furies
Mari Cabrah, eines der beiden Rudelmitglieder von King Albrecht, hat eingewilligt das zweite Rudel Werwölfe zu begleiten, welches in eine ähnliche Richtung aufbricht, wie die Rowing Winds. Doch vorher hat die einzige andere Black Furie Mari gebeten, sie zum Heimatcaern der Furies in der Nähe von Kreta zu begleiten um dort Erkenntnisse zu sammeln. Widerwillig stimmt der Alpha des IceWind Packs – jener Werwolf, der seinen Sohn im ersten Band der Reihe verloren hat im fernen Caern der Sept of the Dawn – zu und so machen sie sich auf nach Kreta. Doch bevor sie dort mit ihrem Mondpfad an gelangen, zieht ein gewaltiger Sturm im Umbra auf. Ein Sturm, wie ihn die Umbra noch nie zuvor gesehen hat. Und den Garou bleibt nicht viel übrig als zu versuchen nicht getrennt zu werden zwischen verrückt gewordenen Lunes und schrecklichen Banes, die Mari ebenfalls noch nie gesehen hat.

Hier gibt es nun die Geschichte zum zweiten Rudel, welches ebenso scheitern soll, aber auf wesentlich dramatischere Art und Weise. In diesem Roman sollen ja die Schwarzen Furien Thema sein und so ist es ja aus Maris Sicht geschrieben und alle Nase lang mit entsprechenden Geschlechterdiskriminierungen gewürzt. Seien es die Fenrir, die der Meinung sind eine weibliche Garou könnte nicht so viel wie ein männlicher, oder die schwarzen Furien selbst, die die Fenrir als persönliche Beleidigung und Bedrohung ansehen und sie daher einfach nicht mal in die Nähe ihres Caerns lassen. Somit erfährt der Leser zwar – auch durch die Beschreibung des Caerns – deutlich mehr über den Stamm als beim Roman über die Stillen Wanderer, aber wirklich viel ist es dennoch nicht.
Das Ende dieses Romans bildet dann den Plotbogen zum Ende der ganzen Geschichte hin und die Ereignisse werden immer wieder aufgegriffen.

Fazit:
Der zweite Teil der Tribe Novel Reihe ist vor allem für jene Leser interessant, die mehr über den Metaplot erfahren wollen. Für Spieler oder Spielleiter, welche den Stamm näher kennenlernen wollen, sind sie leider ebenso wie der erste Roman nur bedingt zu empfehlen.

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