Panhumanicae

Ein Fragment aus Teddys Traveller-Setting

Das ist mal etwas anderes. Panhumanicae ist das Setting einiger Geschichten die ich derzeit schreibe, bei denen nach und nach der Wunsch entstand das Setting auch mal Spielern zu präsentieren. Keine Angst, ihr habt jetzt keine game fiction zu erwarten, sondern nur der grobe Grundrahmen den ich für dieses Universum abgesteckt habe. Als Regelbasis dafür nutze ich derzeit die Mongoose-Version von Traveller (Womit wir wieder bei meiner Suche nach einem generischen System wären). Sollte noch genug interesse bestehen kann ich mir vorstellen auch regelmäßig Beträge zu Panhumanicae zu verfassen. Enjoy.

 

Es ist schwer heute noch zu sagen welches Datum wir heute schreiben. Den alten Kalender der Erde, „unsere Zeitrechnung“, hat so lange keiner mehr benutzt das man dazu keinen Bezug mehr dazu hat, und das Datum nach dem Kalender der Metahumanität lässt sich seid dem Zusammenbruch dieser Sphäre nicht mehr bestimmen. Die Metahumanität war die größte menschliche Zivilisation die je in unserer Galaxis existiert hat, eine Metakultur die alle Gruppen unserer Expansion zu einer posthumanen Gesellschaft vereinte. Eine Gestaltintelligenz die zwar von den Gehirnen der gesammten Metahumanität und ihrer AIs gebildet wurde aber dennoch eine eigene Entität bildete. Doch diese Gestalt, die Panhumanicae, zerbrach an einer Entdeckung – wir waren nicht alleine. Der Schock, auf eine lebendige Alienkultur alleine hätte das nicht vollbringen können – zum einen ist die Metahumanität in ihren vilezähligen Formen so variabel geworden das manche unserer Art auf andere wie Aliens wirken konnten, zum anderen waren wir schon auf die Ruinen von Aliens gestoßen, wir waren vorbereitet – aber womit niemand rechnen konnte war das der Kontakt stattfinden würde, in dem eine Alien-AI direkt mit der Panhumanicae verbindung aufnehmen würde.

30 Sekunden später brach jedes Mitglied der Metahumanität schreiend zusammen.

Die Panhumanicae war durch den Kontakt wahnsinnig geworden und brach auseinander. Unbegreiflich viele Daten gingen verloren, Technologien die wir nicht hatten verstehen müssen hörten auf zu funktionieren, und die ganze glorreiche Metakultur hörte auf zu existieren. Niemand weiß, wie viele Metahumane in dieser Zeit starben weil die Technologie aussetzte oder weil ihre Gehirne unter dem Ansturm ausbrannten, aber es gibt wohl keine Welt die nicht betroffen war – nur manche mehr als andere. Heute sind wir wieder auf dem Weg nach oben – die ersten Sternenstaaten haben sich wieder entwickelt, der Sprungantrieb – eine vor dem Ereignis überholte Techik um die Sterne zu bereisen – wurde wiederentdeckt und wir können erstaunliche 3 Parsek weit springen. Manche Welten haben sich mehr unserer verlorenen Kultur und Technik erhalten als andere, aber wir sind alle nur Kinder, die auf dem Schrottplatz unserer Vorfahren spielen. Und irgendwo da draußen ist immer noch etwas, das wir nicht verstehen, aber fürchten müssen.

Panhumanicae ist ein Universum in dem die Singularität schon da war, in der wir alle schon Posthumane waren – und all das schon wieder verloren ging, ein Universum das technologisch im großen und ganzen auf dem Niveau ist das  auch das OTU erreicht hat, aber in dem es immer wieder Übrigbleibsel (Fundstücke, Kulturen, Informationen oder ähnliches) einer Metazivilisation gibt, die diesem Niveau um einige Potenzen überlegen war. Ein Universum in dem sich neue Sternenreiche gebildet haben mit dem Ziel die Fragmente der Menschheit wieder zu einen, ein jedes Reich davon überzeugt nur sie hätte ein kulturelles Modell aus dem eine neue Metahumanität entstehen kann. Herzstück meiner bisherigen Arbeiten sind drei Diadochenreiche: das „Neue Thing“, ein loser Sternenverbund der seine Struktur und Politik an das anlehnt das man von den Vikingern und Germanen zu wissen glaubt; die Zwanzig Welten, eine Gruppe von Systemen am Rande der bekannten Galaxis das sich durch seine abgeschiedenheit mehr Technologie erhalten konnte als seine Nachbarn; und dem „Nova Roma“, ein straffes Reich nach dem Vorbild der Römischen Republik das davon überzeugt ist das Licht der Zivilisation zu den Sternen zu bringen. Ebenfalls in diesem Bereich ist das Technokratische Konstrukt, eine immer noch posthumane Gesesllschaft die für ihre Nachbarn so unverständlich ist wie es der weiße Mann für die amerikanischen Ureinwohner gewesen sein muss.

Sollte genug interesse bestehen kann ich gerne für nächste Woche einen Sektor von Panhumanicae vorstellen.

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