Torment: Tides of Numenera – Teil 7

Ein Spielbericht

Ich bin ein großer Fan von Planescape: Torment (und halte es nebenbei für das beste Rollenspiel auf dem Markt – bisher natürlich) und da war es natürlich nur logisch sehr aufmerksam den Crowd-Funding Prozess zu verfolgen, bei dem die Macher besagten Spieles einen zweiten Teil machen wollten. Wobei „zweiter Teil“ eine leicht irreführende Bezeichnung ist, denn es sollte zwar den Geist und das Feeling von Planescape: Torment fortsetzen, mit der Geschichte, oder dem System aber wenig zu tun haben. Da eine Menge anderer Leute ebenfalls der Meinung mit dem besten Rollenspiel sind, war das mit der Finanzierung schnell erledigt. Was dann etwas länger gedauert hat, ist die eigentliche Programmierarbeit. Im letzten Sommer gab es die Möglichkeit die Beta zu testen und seit kurzem ist nun das Spiel offiziell in fertig auf dem Markt. Und hat dank Valentinstag auch den Weg auf meinen Computer gefunden. Da ich aber leider ein arbeitender Mensch bin (die Katzen wollen schließlich ordentliches Futter im Napf), komme ich nicht mehr so sehr zum Spielen, wie ich das gerne würde und kann eigentlich nur am Wochenende ein bisschen daran herum machen. Aber so kommt ihr in den Genuss in kleinen Häppchen mitzuerleben wie das Spiel so ist und welche Fortschritte gemacht werden. Ich weise aber direkt darauf hin, dass es hier natürlich von Spoilern nur so wimmeln wird! 

Hmm.. nachdem man dann also wieder zurück zur Memovira ist und die Gute einem dann auch selbst sagt, dass sie die First-Cast-off ist, kann man ihr vorwerfen, doch verantwortlich für den ganzen Mist in Miel Avest zu sein. Das kümmert sie aber wenig, denn sie hat ja nur versucht mich, respektive den Changing God, aufzuhalten – der ja immer noch in meinem Kopf rumsitzt. Aber nun kann sie endlich den Sorrow davon abhalten die Cast-offs zu jagen, denn sie will selber die Resonance Chamber nutzen um die Verbindung der Tides zwischen allen Cast-offs zu kappen, welche ihrer Meinung nach ja den Sorrow anlockt. Ich wollte ungerne gegen einen Haufen Cast-offs kämpfen und so habe ich ihr zugestimmt das Ding mal anzuschmeißen. Prompt kommt dann auch wieder der Sorrow zum Vorschein und man darf ihn nun so lange aufhalten, bis die Maschine fertig ist. Das geht zum Glück recht schnell und dann wird alles dunkel.

Man kommt in seinem Kopf wieder zu sich, der nun allerdings etwas anders ausschaut als vorher. Offensichtlich hat die Maschine irgendwas angestellt. Helfen tut mir nun der Geist der jungen Frau (wir erinnern uns, da war dieser Geist der in einer Queste gerne wollte, das ich verhindere, dass noch mehr Frauen mit ihrem Geist geboren würden), die zwar auch nicht weiß warum genau sie da ist, mir aber sagen kann, dass der Changing God sich auf den Weg zur echten Resonance gemacht hat und ich da schleunigst hinterher sollte. Ich würde meine Weggefährten auch in ein paar anderen Gebieten finden. Ohne die will ich natürlich nicht los und so suche ich die drei anderen Gebiete auf in denen ich dann meinen Kämpfer, meinen Magier und die andere Cast-off aus dem ersten Kapitel Matkina wiedertreffe. Hier ist die Gelegenheit den Kämpfer von seinen Dämonen zu befreien, blöd allerdings, dass er dann nach Hause geht und mir nicht mehr zur Verfügung steht. Glücklicherweise ist das Kind, welches ich zurück nach Hause geschickt habe nun zurück gekommen mit recht guten Werten, ich habe also wieder vier Gruppenmitglieder, wobei Matkina mit den Werten sehr zurückhängt..

Dann geht es auf dem Changing God hinterher. Dabei muss man dann an einigen Cast-offs vorbei, die geistig verwirrt versuchen mich aufzuhalten und kommt schließlich in eine Art Mini-Rätsel-Raum mit vier Plattformen um eine fünfte in der Mitte und sich verschiebenden Wegen dazwischen. Es ist aber recht einfach in die Mitte zu kommen und hier erfährt man dann endlich warum diese ganze Changing God Sache entstanden ist! Der Typ ist der Vater von diesem Mädchen, dass nicht sterben sollte und er hatte für sie die Maschine entwickelt um ihr Selbst auf andere zu transportieren. Diese hat er aber dann selbst benutzt um mehr Zeit zu haben um seine Tochter zu retten – was aber dann irgendwie in den Jahren des von Körper zu Körper springen immer unwichtiger geworden ist.

Weiter geht es in die Kammer mit der Tür zur Resonance. Die kann man mit zwei weitern Türen öffnen, die eine Art Merecaster sind und die Ereignisse kurz vor Beginn des Spiels erklären. Man erfährt, dass der Körper in dem man steckt auf dem Mond war und von da runter gefallen ist, dass der Sorrow den Mond angegriffen hat und nur deshlab dort hin gefunden hat, weil ich jetzt diesen „Merecaster“ aktiviert habe (Zeitschleife, juhu!) und das der Changing God gerne digitale Kopien seiner selbst angefertigt hat um wichtige Dinge nicht zu vergessen. Nachdem man beide „Tore“ aktiviert hat, tauchen der Changing God und die First-Cast-off und der Geist des Mädchens auf und ich überzeuge den Changing God davon, dass er nur eine Kopie ist, denn seine eigene Tochter erkennt ihn ja nicht. Darauf darf ich dann in die Resonance rein.

Dort erwartet mich der Sorrow, mit dem ich mich ein wenig unterhalten kann und der mich vor die Wahl stellt bestimmte Dinge zu tun. Ich könnte ihn bekämpfen, ein wenig Zeit für die Cast-offs erbitten, aber auch die ganzen Cast-offs in einem Körper sammeln und so die Tides wieder in Ordnung bringen. Ich entscheide mich für letzteres und gebe den Körper an die Tochter des Changing Gods.

Dann folgt der Abspann in dem man nachlesen kann, welche Effekte bestimmte Lösungen von Questen erzeugt haben.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*