The Forest of Doom

Eine nostalgische Rezension von Infernal Teddy

In unserer „Spielbücher waren früher cool“-Reihe geht es heute wieder zurück in die Welt von Fighting Fantasy. Nachdem wir schon einen Hexenmeister getötet haben und die Eroberungspläne eines Zauberers vereitelt haben geht es heute in den Darkwood Forest.

Hier gilt von der Aufmachung her alles, was bereits für die Vorgänger gesagt wurde – der Look der Reihe bleibt also bestehen. Geschrieben wurde das Buch alleine von Ian Livingstone. Das Cover dieses Bandes stammt von Iain McCaig, währende die Innenillustrationen von Malcom Barter stammen.

An den Spielregeln hat sich hier nichts geändert, sie entsprechen denen, die wir schon in Warlock vorgefunden haben, und im Gegensatz zu Citadel kommen wir hier auch gänzlich ohne Sonderregeln aus. Das Abenteuer beginnt damit das man als Abenteurer im Darkwood Forest unterwegs ist und auf einen tödlich verwundeten Zwerg stößt. Dieser trägt einem auf, den gestohlenen magischen Hammer des Königs von Stonebridge zu finden und diesem zurückzubringen, da ein Angriff der Trolle bevorsteht und ohne den Hammer nicht abgewehrt werden kann. Als Hinweis bekommt man noch zu hören das man den Zauberer Yaztromo aufsuchen soll. Dieser erklärt einem das der Hammer wohl in zwei Teile getrennt wurde, die man einzeln suchen muss. Der Wald ist nicht ungefährlich, mit Trollen, Goblins, und schlimmeren, allem voran der nette Kerl auf dem Cover, der Shape Changer…
Nachdem der zweite Band der Reihe mit einem spannenden Zauberduell enden kann ist Forest eine recht gradlinige und einfache Schatzsuche, ähnlich wie Warlock, nur ohne dem komplexen Labyrinth. Die Handlung ist – selbst gemessen an anderen Spielbüchern sehr linear und vorhersehbar. Und damit sind wir eigentlich schon beim Fazit.

Fazit:
Rein als Spielbuch betrachtet ist Forest of Doom ein eher uninteressanter Titel. Die Rätsel sind nicht sonderlich spannend, die Gegner nicht so innovativ wie sie (ironischerweise) in den ersten beiden Bändern waren, und der Lösungsweg bleibt sehr linear. Von den frühen Titeln der Fighting Fantasy-Reihe ist dieser Band wohl der uninteressanteste. Wo Forest allerdings glänzt ist das Worldbuilding. Sowohl das Dorf Stonebridge als auch Yaztromo tauchen später in der Reihe immer wieder auf, und der Band selbst kann als „Fortsetzung“ zu dem späteren Titel Caverns of the Snow Witch (Welcher parallel zu diesem Abenteuer stattfindet), und hat Verbindungen zu Temple of Terror. Ein nettes Abenteuer welches zur Zeit seiner Erscheinung recht populär war stellt es heute kein muss mehr da wenn man nicht vorhat die komplette Reihe sammeln zu wollen.

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