Teddy redet wieder über Dungeons

Infernal Teddy und ein Dungeon

Ich habe ja vor kurzem über die Ideen gesprochen, welche zum Thema Hexcrawl und Dungeon – vor allem zum Thema Dungeon – in meinem Kopf umhergehen. Heute möchte da noch ein wenig drauf eingehen, angefangen mit der Wahl eines Systems mit dem ich das ganze bespielen möchte. Ich habe ganz kurz – so fünfzehn Sekunden oder so – darüber nachgedacht, ob man einen solchen Crawl nicht auch mit Fate bespielen könnte, bin aber danach in schallendes Gelächter ausgebrochen. Gehen wir aber man die Auswahl an Systeme durch, welche für mich persönlich für dieses Projekt in Frage kommen.

Schaue ich mir den Stapel Spiele an, den wir hier haben, so gibt es ein paar Kandidaten, welche zwar eigentlich ganz angemessen gewesen wären, welche ich aber für mich bereits ausgeschlossen habe: DSA und Pathfinder. Das ich DSA nicht ausgewählt habe, dürfte hier niemanden überraschen, aber ich glaube, zum Ausscheiden von Pathfinder muss ich ein paar Worte verlieren. Wer diesem Blog länger folgt hat mitbekommen, das wir eigentlich Fans von Pathfinder sind. Allerdings hat sich bei uns auch die Options… nennen wir es Optionsvielfalt, das klingt besser. Die Optionsvielfalt hat bei uns einfach auch eine gewisse Systemsmüdigkeit erzeugt. Außerdem möchte ich für dieses Projekt auch einfach ein einfacheres System nutzen als es Pathfinder ist. Ich möchte nicht ständig nachschauen müssen, welche Boni mit welchen stacken und welche nicht, und auch nicht drei Stunden pro Session an Vorbereitung opfern, nur um zu wissen was denn genau die einzelnen Zauber und Feats in Kombination bewirken.

Gut, aber welche Systeme sind es denn jetzt geworden? Zur Wahl stehen für mich jetzt drei Spiele, die jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen aufweisen. Neben der Tatsache das sie einfacher sind als Pathfinder haben sie alle eines gemeinsam: Ich habe damit wenig bis keine Spielerfahrung. Hier die Kandidaten:

  • Dark Dungeons: Der Vorteil von Dark Dungeons ist, das wir es hier mit einem Retroclone von BECMI-D&D zu tun haben, wir also in einem handlicken „Paket“ alles enthalten haben, was wir sowohl für einen Dungeoncrawler brauchen, als auch für die Hexcrawl-Seite des Ganzen benötigen. Außerdem hat es auch Regeln für Spielercharaktere als Herrscher (Name level und Henchmen sind für mich halt auch etwas, was zu einer solchen Kampagne gehört…), und vor allem: es ist umsonst. Nachteil, es ist in Deutschland nicht sonderlich bekannt, und es ist nicht so „sexy“ wie andere Retroclone.
  • Dungeons & Dragons 5th Edition: D&D5 ist halt die aktuelle Edition von D&D, und damit das Spiel, für das man am ehesten Spieler finden wird. Zu den weiteren Vorteilen gehört, das es im Gegensatz zu den letzten beiden Editionen nicht unter einer Masse an Regeln erdrückt wird, und im Gegensatz zu Pathfinder nicht in einem Meer aus Quellenbüchern ertrunken ist. Ein Nachteil ist, das es halt nicht über Regeln für Domains mitbringt, aber der Autor von Dark Dungeons hat dafür bereits als Pay What You Want auf Drivethru etwas entsprechendes veröffentlicht.
  • Dungeonslayers: Solider, einfacher Dungeoncrawler aus deutschen Landen, welcher sich auch wunderbar für die Wildniserkundung anbietet. Gibt auch jede Menge Zusatzmaterial aus der Fangemeinde das man ohne weiteres als Spielleiter nutzen könnte bzw. die ganzen Dungeons 2 Go, die man einfach nach Bedarf in den einzelnen Hexfeldern einwerfen könnte. Was mir hier fehlen würde ist ein System für Spielerherrschaft, und die Monsterauswahl ist gefühlt eher gering.

Final habe ich mich also für dieses Projekt für D&D 5 entschieden. Nächster Schritt wird es sein, sich mit ein Paar der Inspirationen für diese Angelegenheit zu beschäftigen, und dann mal die Ausgangssituation zu skizzieren. Danach sollten wir, denke ich, so weit sein das wir uns zum ersten Mal in den eigentlichen Dungeon begeben können…

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