Systemübersicht: Palladium Fantasy RPG

Eine Systemübersicht von Infernal Teddy

Jeden Montag präsentiert Neue Abenteuer an dieser Stelle eine kurze Einführung bzw. eine Übersicht über ein bestimmtes Rollenspiel. Zumindest so lange, bis uns die Systeme ausgehen die wir selbst im Regal stehen haben. Wer sich also für ein neues System interessiert kann sich hier einlesen, vielleicht können wir euch ja euer neues Lieblingssystem schmackhaft machen.

Name des Spiels / Settings: Palladium Fantasy RPG
System: Palladium Megaversal System
Verlag(e): Palladium Books

Systembeschreibung: Das bereits aus Rifts bekannte Palladium Megaversal System, welches in fast jedem Spiel dieses Verlags eingesetzt wird, wurde ursprünglich für dieses Rollenspiel entwickelt (Wobei die zweite Edition wieder auf die Änderungen aus Rifts aufsetzt, um die Spiele kompatibler zu machen. Entwickelt wurde der Kern dieses Regelsystems Anfang der Achtziger, und das merkt man dem Spiel auch an – jedes Subsystem des Spiels funktioniert anders als die anderen Teile, was sich zum Teil sogar auf das Fertigkeitssystem erstreckt. Im Kampf kommen w20 zum Einsatz, Schaden wird in der Regel mit mehreren w6 ermittelt, und für die meisten Fertigkeitsproben kommen w100 zum Einsatz. Zu den Besonderheiten des System gehören das Schadensmodell und die übernatürlichen Fähigkeiten. Das Palladium-System kennt drei verschiedene Arten von Schaden, welche nebeneinander zum Einsatz kommen. Zum einen Trefferpunkte, welche ernsthafte Verletzungen darstellen, zum anderen Strukturschaden, welche blaue Flecken und ähnlichem. Zuletzt gibt es noch Megaschaden, welches bei Palladium Fantasy nicht zum Einsatz kommt. Palladium Fantasy bietet Spielern, welche magisch begabte Charaktere eine Auswahl an zum Teil sehr verschiedenen Magiesystemen, vom Priester und dem klassischen Zauberer über den Warlock, welche die Elemente beherrscht, und die von Dämonen befähigte Hexe bis hin zum runenwirkenden Diabolisten und dem Mind Mage, welcher Magie und Psionik – welche es in der Palladiumwelt auch gibt – kombiniert. Rifts ist ein Klassen und Stufen-System, mit einer Vielzahl an Archetpyen, welche einem schnell ein Gefühl für die Spielwelt vermitteln.

Leider haben wir derzeit kein Beispiel für die Charaktererschaffung, ein Beispiel für Rifts, welches das gleiche System einsetzt, findet ihr HIER

Settingbeschreibung: Die Welt von Palladium Fantasy – die „Bekannte Welt“ – besteht aus einem einzigen Kontinent, auf dem sich mehrere große Reiche bzw. Gebiete erstrecken, und auf denen sich die Ruinen uralter Kriege befinden. So ist die Rede von einem Krieg zu Beginn der Zeit, in dessen Verlauf die Götter die Alten vertrieben (Welche wohl mit Lovecrafts Schöpfungen verwandt sein könnten), und in dessen Nachwehen die Elfen und Zwerge große Reiche schufen. Diese Reiche gerieten allerdings in Streit, und so kam es zu einem weiteren gewaltigen Krieg, in dessen Verlauf beide Staaten völlig zerstört wurden. Viele alte Geheimnisse der Magie wurden während oder nach diesem Krieg ausglöscht, und es begann der langsame Aufstieg des Menschen. So sind es auch die Menschen, die heute einen Großteil der Bekannten Welt beherrschen, aber ihre Herrschaft ist nicht unangefochten. Seien es die caniden Wolfen im Norden, die Riesen aus den Trümmern des Elfenreiches im Süden, das dämonenbeherrschende Westliche Imperium, oder tausend andere Gefahren. Und in den Schatten sind auch immer wieder die Anhänger der Alten, welche ihren Meistern zur Rückkehr verhelfen wollen. Dabei stellt die Vielfalt an spielbaren Völkern – 15 alleine schon im Grundregelwerk – die Meisten anderen Spiele in den Schatten.

Abenteuer: Abgesehen vom Abenteuerband Island at the Edge of the World gibt es nur eine Auswahr an Kurzabenteuer im Hausmagazin The Rifter.

Rezensionen auf Neue Abenteuer: Derzeit gibt es auf Neue Abenteuer keine Rezensionen zu Palladium Fantasy

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