Old Worlds and distant Stars

Ein Friday Five mit Infernal Teddy

Ich möchte in den nächsten Wochen mal alphabetisch unsere gemeinsame Rollenspielsammlung durchgehen und zu jedem Spiel bzw. zu jedem Setting kurz über eine Idee oder eine Kampagne sprechen, die ich gerne mit dem entsprechenden Spiel erleben würde, entweder als Spieler oder als Spielleiter. Ich habe hier eine Liste mit 68 Titeln drauf, wir werden also eine Weile mit diesen Artikeln beschäftigt sein. Mal sehen, ob mir wirklich zu allem etwas interessantes einfällt.

Abenteuer in allen Äonen!
Beware what is beyond the Woods
Dark Days Dawning
Out of Darkness, Adventure!

I.) Exalted
Ich mag Exlated. Zugegeben, hauptsächlich das Setting, die Mechaniken sind stellenweise problematisch (Ich das sage ich als jemand, der die 2nd Edition mag!), aber dennoch. Ich mag diese Welt mit ihren überlebensgroßen Helden und Bedrohungen, in der man als Spieler zwar über die Macht eines Halbgottes wie Herkules verfügt – die Feinde und Probleme mit denen man sich herumschlagen muss aber mindestens genau so mächtig sind. oft als „Anime-Spiel“ verschrien würde ich Exalted eher als Spiel um mythengleiche Heroen bezeichnen. Aber ich mag auch die griechischen Heldensagen.
In thunder, lightning or in rain: Westlich der Blessed Isle ist eine Insel von der Außenwelt abgeschnitten worden – einer der westlichen Sturmgötter hat die Insel in einen gigantischen Sturm umhüllt. Die hiesige Garnision hat ohne es zu wissen eines seiner halbgöttlichen Kinder ermordet, und der Gott wird nicht klein beigeben bis die Mörder vernichtet wurden. Können die Charktere verhindern das die Bewohner der Insel ebenfalls sterben müssen? Als zusätzliche Komplikation befindet sich ein Sidereal auf der insel, der jetzt Jagt auf die Charaktere macht…

II.) Fading Suns
Ich habe, glaube ich, auf diesem Blog mal etabliert das ich Dune (Deutsch: Der Wüstenplanet) „ein wenig“ mag. Da ist es, glaube ich, kein Wunder das Fading Suns zu meinen Lieblingsspielen zähle, vor allem im Bereich der SF. Man nehme ein Teil Dune, ein Teil Mittelalter bzw. eher Renaissance, und einen Teil „White Wolf-Ästhetik“, würze das ganze mit einer Priese Alien, und fertig ist ein Science Fiction-Setting, welches es schafft aus den Versatzstücken die eigentlich nicht zusammen funktionieren sollten, eines der stimmungsvollsten Spielwelten der späten Neunzigern zu bilden.
Cold and lonely dark: Die Charaktere befinden sich im Auftrag des Kaisers Alexius auf dem Weg zurück von Terra nach Byzantium Secundus über Sutek, als bekannt wird das ein fremdartiges Schiff aus den Tiefen des Raumes auf den Planeten zudriftet. Verschiedene Fraktionen, unter anderem die Hazat, die Kirche und die Gilden, beanspruchen das Schiff, aber die Spieler sind näher dran als alle anderen, und können es für den Kaiser beanspruchen. Es ist ein altes Schläferschiff, welches vor der Entdeckung der Sprungtore losgeschickt wurde, und es ist voller alter Technologie – und voller tiefgefrorener Schläfer, welche wiederbelebt werden könnten. Es befindet sich allerdings auch noch eine stille Bedrohung in den finsteren Tiefen des Schiffes.

III.) Human occupied Landfill
Sagen wir es mal frei heraus – HoL ist kein Spiel für jedermann. Oder für jeden Geisteszustand. Das Spiel wurde geschrieben als Persiflage auf die Rollenspielszene und -industrie der frühen Neunziger, auf die Popkultur, und alles andere was den Autoren als parodiefähig eingefallen ist, inklusive einer Kreuzung aus Mickey Mouse und dem Alien. Aber irgendwo in zwischen Dune-Versatzstücken, Superheldenparodien, Dune-Trümmern, Schmerzfaktoren für Waffen und Elvis versteckt sich tatsächlich ein Spielbares Rollenspiel. Nicht nur ein spielbares Spiel, sondern auch ein witziges Spiel. Naja, „morgens um halb drei auf einer Con und wir sind alle fürchterlich übernächtigt“ witzig, aber witzig. Und ja, einer der spielbaren Charaktere ist Elvis.
More boom tomorrow, folks!: Die Charaktere hatten ein paar mal zu oft einen Cricket abbekommen, einen dieser Cameraroboter, welche explodieren wenn sie etwas anstößiges sehen, und haben von den Dickens Boys einen heißen Tipp bekommen, wo die nächste Fabrik auf HoL für diese Kackviehcher zu finden ist. Das Problem ist nicht die Eliteeinheit der C.O.W. die dort stationiert wurde, oder die Snee, welhe die Anlage kontrollieren, nein nicht mal das Feld von Wastits drum herum. Einer der Charaktere hat sich einen dieser Kackcameras eingefangen, und jetzt müssen sie sich einen Weg überlegen, das Ding von seinem Kopf runter zu bekommen bevor es explodiert weil sie die Fabrik plätten wollen…

IV.) Hunter: the Vigil
Hunter gehört zu den Spielen, welche mich überraschend überzeugt haben. Als es angekündigt wurde hat es mich ehrlich gesagt überhaupt nicht angesprochen – ich hatte den verdacht das wir es hier mit einer neuen Version von Reckoning bekommen würden, was in der neuen Welt der Dunkelheit nicht passen würde. Aber die Kombination aus (mehr oder weniger) normalen Sterblichen und die Aufteilung in den sogenannten „Tiers“ hat mich eines besseren belehrt. Es ist zwar immer noch nicht eines meiner Lieblingsspiele aus der Reihe, aber ich glaube, ich würde eine Runde mit sterblichen immer mit diesem Buch anbieten.
Step by bloody step: Eine eher lokale Geschichte, die Charaktere kommen alle aus der selben runtergekommenen Ecke der Stadt, aber sie haben alle etwas gemeinsam: Sie alle haben es auf den Chef des Syndikats abgesehen, der in diesem Teil der Stadt das sagen hat. Die Gründe sind unterschiedlich, aber sie alle wollen ihn töten. Die Schwierigkeit dabei: er ist ein mächtiger vampir, und sie müssen sich durch eine Reihe von Gangs und das Syndikat selbst morden, um an ihn dranzukommen.

V.) Jäger: die Vergeltung
Reckoning leidete ähnlich wie Dreaming immer daran, das es sich nie ganz einig war, was es eigentlich sein wollte. Das Artwork und die Werbung klangen immer nach „Buffy“, aber wenn man rein vom Text ausgeht sollte man solchen blinden Aktionismus vermeiden. Dazu kommt noch, das man die Charakter aus diesem Spiel keinesfalls gegen Vampire, Werwölfe oder ähnlichem schicken sollte, welche nach den Regeln ihrer eigenen Spiele gebaut wurden. Dafür sind die Dämonen aus dem gleichnamigen Spiel vergleichsweise anfällig für diese fast Sterblichen…
A hungry Demon feasts on innocent hearts: Was passiert, wenn eine Gruppe frisch beseelter Jäger feststellen muss das der Direktor der örtlichen Grundschule – vielleicht sogar der Schule die ihre eigenen Kinder besuchen – ein unsterbliches Monster ist, welches schon duzender leben gelebt hat, und sich jetzt von der Unschuld der Schüler ernährt? Was können sie tun um dem Monster das Handwerk zu legen, ohne das Kinder verletzt werden, das Monster gewarnt wird – oder das Monster gar seine Verbündeten zur Hilfe ruft, und selbst dann den Jägern eine Falle stellt…

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