Nahe dem Dungeon, ein Dorf

Infernal Teddy und ein Dungeon

So langsam sollte ich mir einen Namen für diese Angelegenheit überlegen.

Nachdem wir uns zuletzt über die Rahmenbedingungen meines Dungeonprojektes unterhalten haben, wenden wir uns heute der zukünftigen Heimatbasis der Charaktere zu, dem Ort Oliathem. Wie letztes Mal schon besprochen soll dieser Ort sozusagen das erste Licht der Zivilisation darstellen, ein Rückzugsort inmitten einer noch unentdeckten und unerforschten neuen Welt. Ich hatte schon mal für mein altes Dungeonprojekt angefangenm, einen Ort dieses Namens zu entwerfen, und ich habe vor mal zu schauen, wie viel von dem alten Material ich für das neue Projekt „retten“ kann. Ich habe übrigens vor, alles was im Rahmen dieses Projekts an Spielmaterial entsteht nach und nach in ein PDF zu packen, welches immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht wird und dann auch zum Download zur Verfügung stehen wird. Also, schauen wir doch mal, was ich jetzt schon über Oliathem weiß.

  • Oliathem bedeutet in einer der alten Sprachen des Imperiums „Stätte der Olia“, und wurde nach der imperialen Göttin des Friedens und der Familie benannt. Der Kapitän, welcher den natürlichen Hafen fand und die Siedlung begründete war ein gläubiger Anhänger der Göttin, und hoffte hier seinen Frieden von den Intrigen der Zwanzig Städte zu finden.
  • Das Dorf hat ca. 300 bis 400 Einwohner, zu denen sich eine halbe Zenturie an Soldaten gesellt. Die Legionäre werden durch eine Miliz von Fünfzig Freiwilligen unterstützt. Umgeben ist das Dorf von einer Holzpalisade, welche immer wieder überprüft und ausgebessert werden muss. Die meisten Bewohner der Kolonie leben nicht im Dorf selbst, sondern auf einer Reihe von Siedlungen und Höfen um Oliathem herum.
  • Nur zwei Gebäude im Ort sind aus Stein gefertigt, der Feuerturm und das Haus des Satrapen. Der Feuerturm erfüllt zwei Aufgaben, zum einen dient er als Leuchtturm und Aussichtspunkt – Schiffe können so auch im Dunkeln den Hafen finden, und die Wache kann Schiffe oder Angreifer bereits aus der Ferne erkennen. Die zweite Funktion des Turms ist es, im Falle eines Angriffs auf das Dorf als letzte Bastion zu dienen. Natürlich hat er nicht mal ansatzweise genug Platz um alle Bewohner des Dorfes aufzunehmen – es würde schon eng werden wenn alle Legionäre und die ganze Miliz sich hier aufhalten würde.
  • Eigentlich gerechtfertigt die Größe der Kolonie nicht das Einsetzen eines Satrapen, aber das Imperium verspricht sich von dieser Besiedlung vieles, unter anderem durch den Einsatz von Abenteurern, weswegen man sich dafür entschlossen hat, einen jungen Adligen hier mit einem Posten zu betrauen, welcher normalerweise erst in einem der großen Provinzen des Reich zur Verfügung steht. Dem Satrapen steht als bisher einzigem Bewohner des Ortes ein steinernes Haus zur Verfügung, welches bis zu einem gewissen Grad sogar verteidigungsfähig ist.
  • Mittelpunkt des Dorfes ist der Oliaplatz, eine kreisrunde Wiese auf dem der hölzerne Altar der Schutzgöttin des Dorfes steht. Hier kommt gemäß den Glaubenssätzen der Göttin alle zehn Tage das Dorf zusammen um zu Beten und den Worten des hiesigen Priesters zu lauschen. Bisher haben die anderen Götter des Reichs noch keinen Tempel hier erhalten,
    nicht einmal der Hauptgott, Pharsian. Allerdings gibt es innerhalb des Dorfes eine Reihe kleinerer Schreine, welche den Göttern geweiht sind.

Das sind einige erste Gedanken zum Dorf von dem das ganze ausgehen wird, quasi ein engerer Rahmen als das, was wir letztes Mal vorgestellt haben. Nächstes Mal gibt es ein paar Abenteuerideen, welche ich um Oliathem verstreuen möchte, bevor wir uns dann zum ersten Mal an einen der Eingänge zum Dungeon machen werden – und bis dahin habe ich hoffentlich auch einen Namen für das ganze Projekt hier. Außerdem sammle ich gerade eine Auswahl an „Miscellany“, Ideen, Elemente und Fragmente zum größeren allgemeinen Setting.

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