Fünf neue Rassen für Myranor

Ein Friday Five von Caninus

Im Wege nach Myranor gibt es ja einen extra Abschnitt um neue Rassen und Kulturen erstellen zu können und von dem mach ich heute mal Gebrauch. Zwar nur in der Kurzfassung – weil es sonst hier den Rahmen sprengen würde, aber vielleicht arbeite ich die eine oder andere Rasse in einem weiteren Artikel noch etwas mehr und dann auch mit Werten aus.

1. Fledermäuse – Morcego (Morceg/Morcega)

Morcego werden etwa einen bis eineinhalb Meter hoch, wiegen aber nur wenige Stein und sind an ihrem gesamten Körper mit schwarzbraunem Fell bedeckt. Ihre Arme sind zu großen Flügeln umgewandelt, mit denen sie hauptsächlich von Baum zu Baum gleiten, aber auch kurze Strecken fliegen können. Die Beine sind eher kurz und stämmig und besitzen ein extra paar Greifklauen um sich im Geäst zu halten. Ihre überaus großen Augen ermöglichen gute Sicht, mittels spezieller Organe ist aber auch eine Orientierung in der Finsternis von Höhlensystemen möglich, in die sich die Morcego ab und an flüchten.

Morcego leben in den Dschungeln des Nebelwalds in größeren Schwärmen von bis zu 50 Individuen. Sie jagen in der Dämmerung am Morgen und Abend und fressen sowohl Fleisch von kleineren Tieren, als auch süße Baumfrüchte. Die Schwärme selbst ziehen von Nahrungsgebiet zu Nahrungsgebiet und verleiden so manchem Bewohner der angrenzenden Dörfer mit ihrem lauten Rufen die Jagd. Junge Morcego ziehen oft alleine aus um sich für den Stamm zu beweisen und reisen dabei oft auch hoch bis nach Tharpura.

2. Bisons – Kirau (Kirer/Kirar)

Kirau sind große und stämmige Individuen, die sogar einen Leonir oder gar Tighrir überragen können. Beide Geschlechtern tragen auf ihren breiten Hälsen einen großen Kopf mit kurzen, aber spitzen Hörnern mit denen sie untereinander Streitigkeiten und Rangfolgen klären. Ihre Fellfarbe ist alles was es an Brauntönen so gibt, ab und an werden auch weiße oder schwarze Kirau geboren, die oftmals besondere Positionen im Stammesverbund einnehmen.

Kirau leben im selben Gebiet wie die wilderen Leonir. Dort ziehen sie in größeren Gruppen über die Steppen und vernichten so manch grünes Gebiet. Sie sind in der Regel friedfertig, wenngleich jüngere Bullen und Kühe gerne auf die Idee kommen sich vom Stamm los zu sagen und die weiten der Steppen zu erkunden um vielleicht später einen eigenen Stamm zu gründen.

3. Stachelschweine – Tarajos (Tarajo/Taraja)

Wie große Stachelschweine geben sich die Tarajos der Amphiaten, die in kleineren Familienverbänden durch die dortigen Berge ziehen. Sie können sowohl aufrecht, als auch auf allen vier Beinen laufen, wobei die Arme dabei eher kurz und mit zwei Greifklauen versehen, die Beine dafür etwas länger und kräftiger geformt sind. Auf ihrem Rücken besitzen die Tarajos längere Stacheln, welche sowohl bei größeren Berührungen abbrechen können, als auch bei Gefahr aktiv aus geschleudert werden. Diese Stacheln sind zwar nicht giftig, haben aber an ihrem Ende Widerhaken, welche beim Herausreißen grässliche Wunden hinterlassen. Sie sind reine Vegetarier und bevorzugen spezielle nur in den Amphiaten wachsende Pflanzen.

Tarajos leben in Familienverbänden mit Eltern, Tanten und Geschwistern. Männliche Tarajos ziehen in Junggruppen umher. Wird ein Tarajo alt genug, so wird er vom Oberhaupt seiner Sippe verstoßen und muss für genau 5 Jahre alleine durch die Berge ziehen, bis er eine würdige Tat begangen hat und zu seiner Familie zurückkehren darf.

4. Pflanzen – Bulakla (Bulaklo/Bulakla)

Einige herausragende Optimaten erschufen die Bulakla vor über 1000 Jahren, besagen die Legenden. Es war der Wunsch einer Dame ein Wesen um sich zu haben, das so schön ist wie eine Ruža, sich aber bewegen kann. Also erschuf man einen Hybriden zwischen einer Ruža und einer besonders hübschen Shingwa wohl um die Farbpracht noch weiter zu fördern. Als das Experiment gelang, wurden weitere Chimären gezüchtet, damit sie sich auch untereinander fortpflanzen können.

Bulakla sind selten geworden in den letzten Jahrhunderten, haben aber durch ihre lange Lebensspanne genug Zeit um kleine Setzlinge ins Leben zu säen. Sie leben vornehmlich rund um das Meer der schwimmenden Inseln als Einzelgänger.

Sie sind von sehr unterschiedlicher Statur, manche filigran wie Waldnymphen andere stabil und kräftig wie ein Baum. Alle jedoch besitzen die Fähigkeit in geringem Umfang Sonnenlicht zu Energie zu verarbeiten, jedoch müssen Bulakla auch feste und flüssige Nahrung oft in Form von Insekten zu sich nehmen.

5. Steinwesen -Smags! (Smags! haben keine Geschlechter)

Die Smags! sind erschaffen worden um schwere Lasten von einem Ort zu einem anderen zu tragen. Sie bestehen aus belebtem Granit oder Basalt und sind nicht in der Lage sich fort zu pflanzen. Das Wissen um ihre Erschaffung ist inzwischen verloren gegangen und die wenigen Smags! die noch existieren werden von den Häusern eifersüchtig gehütet. Smags! sind ruhige Wesen, die selten von etwas erschüttert werden und nicht besonders schnell oder geschickt. Wenn sie jemanden jedoch erwischen, haben sie genug Kraft um ihn zu zerdrücken. Sie müssen auf Grund ihrer Natur große Mengen an Nahrung zu sich nehmen, ansonsten nimmt ihre Beweglichkeit rapide ab und lässt sie nach einer Woche des Hungerns als Statue zurück.

Jeder der wenigen Smags! die noch existieren sieht anders aus. Während der eine filigran aus Marmor gefertigt wurde, ist der andere vielleicht nur ein unförmiger Klotz aus Basaltgestein.

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