Warum ich gerne Cons besuche

Fünf Gründe für einen Conbesuch

Ich bin gerade bei den letzten Vorbereitungen für eine Con – die KaRoTa XX um genau zu sein – und wie immer habe ich da eine Stimme im Hinterkopf die mir die selben Fragen stellt wie immer: Warum mache ich das eigentlich? Eine Con ist immer auch mit Stress verbunden. Krams packen, schauen ob man nicht wie vor drei Jahren die Würfel vergessen hat, nochmal das Abenteuer durchgehen das man leiten will (Ich leite eigentlich fast immer auf Cons), und so weiter. Also, warum tue ich mir das immer wieder an?

1.) Leute Treffen: Gerade auf der KaRoTa treffe ich immer wieder alte Bekannte, Freunde und andere Weggefährten die ich sonst im Laufe des Jahres kaum oder nicht zu Gesicht bekomme, so das die Con auch zu einem Meet & Greet wird. Außerdem lernt man immer weider Leute kennen – zum Teil indem man die Gelegenheit bekommt, die Namen die man aus dem Internet kennt mit Gesichtern zu verbinden (In meinem Fall auch gerne zwei mal, ich bin furchtbar mit Namen), zum Teil weil man wirklich ganz neuen Leuten begegnet. Die man dann für seine Stammrunde anwerben kann.

2.) Spiele leiten: Meine Spieler sind eine recht… konservativer Haufen – Neuem gegenüber sind sie nicht unbedingt besonders aufgeschlossen, weswegen ich auf Cons bevorzugt Spiele leite die sonst nur bei mir im Regal verstauben.  Wenn man als SL die Schnauze voll hat von Shadowrun, 40K, und wenig sonst ist eine Con eine tolle Gelegenheit sich an einen Tisch zu setzen und zu sagen „Hey, ich leite das hier zum ersten mal, aber ich will es unbedingt mal ausprobieren!“.

3.) Spielen!: Das geht eigentlich mit dem letzten Punkt Hand in Hand. Jeder der immer leiten muss/soll/will wird verstehen was ich meine wenn ich sage eine Con ist eine tolle Gelegenheit um auch mal auf der anderen Seite des Tisches sitzen zu können. Es ist ja schön und gut wenn man gerne leitet – ich leite gerne, und in meiner Gruppe will das eh kein anderer machen – aber es tut dem Leitstil durchaus gut wenn man mal zum spielen kommt. Außerdem ist es entspannend, und man kann mal Spiele ausprobieren die man nicht kennt.

4.) Neue Impulse: Was man sich natürlich auch bei einer Con holen kann (Neben der gefährlichen Congrippe von der ich glücklicherweise bisher verschont geblieben bin) sind neue Impulse. Sei es, man sieht bei einem anderen Spielleiter einen neuen Kniff den man noch nicht kannte und für seinen „SL-Werkzeugkoffer“ nutzen mag, sei es eine Abenteueridee die man seinen Spielern antun möchte – vielleicht entdeckt auch ein Spieler ein Spiel das er so cool findet das er es sogar leiten mag. Cons erweitern Horizonte.

5.) Neue Orte: Wenn man nicht immer nur zu den selben Cons fährt bedeutet eine Con auch das man zumindest ein bisschen was von einem Ort kennenlernt in dem man bis dahin vielleicht nicht war.  Das ist zugegebenermaßen kein soooo toller Grund, aber zusammen mit den anderen Gründen ist das in meinen Augen ein netter Bonus.

So, ich mache jetzt aber mal Schluß hier, das Heilige Caninchen müßte gleich da sein, und dann geht es Conwärts…

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