Ettoria III

Ein Spielbericht meiner FATE CORE Runde

Wieder ein Bericht von meiner Ettoria Spielrunde.

Keine Ahnung worum es geht oder wo wir zuletzt waren? Geht ruhig mal nachlesen. Ich warte so lange. Fertig? Gut.

Nachdem noch der Erfolg der Banditen vom letzten Mal im Hinterkopf ist beschließen unsere Freunde auf halben Weg in den Westen eine Postkutsche auszurauben.

Mitterweile sind sie auch in bester Umgebung! Eine Einöde aus Steppengras und Sand- und Geröllwüste breitet sich vor ihnen aus. Man sieht die Heuballen förmlich durch die Szenerie jagen.

Und genau hier soll die Route der Postkutschen durchlaufen. Also wird schnell ein Plan gefasst. Alle verstecken sich an dem ein oder anderen Ort um der Kutsche aufzulauern, nur Sting stellt sich einfach mitten in den Weg. Immerhin ist er ja ein Kaktus!

Als dann nach Stunden endlich die Kutsche kommt, legt Sting mit seinen mit Opium getränkten Nadel direkt die Pferde und den Kutscher schlafen. Der einzige Insasse ist kein Hinderniss mehr und vollkommen eingeschüchtert. Nur eins ist ein Problem:

Die Kutsche wurde schon längst ausgeraubt!!

Fluchend sehen unsere Charaktere ein, dass sie zu spät sind. Scheinbar wurde die Kutsche wegen irgendeiner Schatzkarte ausgeraubt. Jetzt kümmert sie das aber auch nicht mehr.  Alle sind genervt und Bobby bringt die anderen dazu jetzt im nächsten Örtchen (auch das eigentliche nächste Ziel der Postkutsche) erstmal einen trinken zu gehen.

Vom Regen in die Traufe! Wenn man den wenigen verbliebenen Einheimischen glauben darf, dann ist scheinbar ein Agenor hierher gekommen, hat die Postzentrale verwüstet und wo er schon dabei war die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt.

[Wir erinnern uns… die Agenor waren unsere „Super Saiyajins“. Menschen, die gelernt haben mit ihrem Emmuqo zu verschmelzen und dadurch ungeheuer mächtig werden.]

So langsam werden unsere Jungs doch hellhörig. Schon wieder die Post? War das etwa derselbe, der auch die Kutsche ausgeraubt hat (abgesehen davon geht Bobby nun dem Gerücht nach in der Postzentrale sei noch Whiskey)?

Der Whiskey wird gefunden und wo man schon dabei ist auch der überlebende Postjunge (der Lehrling des Postmeisters) befragt. Scheinbar wurde die Post bestohlen und nach der Route einiger Kutschen gefragt. Was genau will dieser Agenor nur?

Auf jedenfall ist er weiter nach Westen zum Kristallsee. Das ist eh die grobe Richtung in die die Gruppe eh hin will, also geht es weiter.  Als sie dann am Kristallsee auf ein Gehöft stoßen, kann sich Bobby nicht mehr beherrschen.

Im Wunsch nach Alkohol überzeugt er alle davon in das Gehöft reinzuschleichen und die Lage zu sondieren (und wenn er schon dabei ist halt die Schränke zu plündern).

Blöd nur, dass sie prompt entdeckt werden und der etwas naive Aaron auch direkt zugibt, dass sie einbrechen wollten. Verdammt! Auf einmal darf man sich mit den schwarzen Hofhelfer und einem Mädchen abgeben. Klar die sind schnell besiegt, aber angeblich würde ihr Bruder „Jeremy“ ihnen schon einheizen.

Wer Jeremy ist stellt sich kurz darauf heraus, denn nachdem die Gruppe es sich im Haus gemütlich gemacht hat (die beiden Bewohner sind gefesselt) und es ein wenig abgesichert hat, wird nach kurzen Worten an der Tür eben diese eingetreten.

Jeremy ist der Agenor!?!

Es kommt zur Konfrontation. Und ja.. Jeremy ist stark und schnell noch obendrauf. Aber er ist scheinbar auch kein helles Köpfchen und rennt direkt in den Lauf von einem Gewehr und einer Pistole. Er wird regelrecht niedergeschossen. Ein Wunder dass er sich so lange auf den Beinen halten konnte.

Ein kleines Problemchen tut sich dann nach dem kurzem Kampf auf. Jeremy wie er da verletzt daliegt beteuert nicht nur nichts mit den Überfällen zu tun zu haben, sondern im Gegenteil die Umgebung davor versucht hat zu warnen.

Dreck verdammich! Dieser Jeremy war ja wirklich auf ihrer Seite. Naja … ursprünglich. Wenn oder falls er sich jemals von seinen Verwundungen erholt, wird er ihnen wohl kaum helfen wollen.

Man beschließt in die nahe gelegene Kristallminenstadt zu gehen. Zum einen ist da die nächste Post und zum anderen ist die Stadt ziemlich groß. Da wird sich schon irgendein Hinweis finden. Unterwegs jedoch sind die „Helden“ mal wieder genervt von ihrer Wanderschaft. Der Karren ist lange zurückgelassen worden und da vorne kommen ihnen genau die passende Anzahl Pferde entgegen.

In einer Kurzschlussreaktion werden die Pferde der Reisenden geklaut und schon ist man „behuft“. Blöd nur, dass kaum vier Schritte in der Stadt jemand die Pferde wieder erkennt.

Wer bis hier hin dachte, dass das Abenteuer ein wenig unzusammenhängend erscheint, dass es nur eine Anneinanderreihung von Szenen war.. richtig. Ein wenig war das so. Ab jetzt wird es aber wirklich krank!

Lügen werden hin und her geworfen, aber keiner glaubt ihnen. So ist man mit einem ganzen Pulk an Schaulustigen ein paar Augenblicke später beim Sheriff…. und zettelt einen Kampf an! Benjamin und Bobby beginnen und Aaron und Sting folgen damit mal schnell den Sheriff als Geisel zu nehmen, ein gute handvoll Leute zu vermöbeln und dann von der eingeschüchterten Menge erneut Pferde zu klauen.

Ein filmreifer Abgang wie in sich auch Bud Spencer und Terence Hill nicht besser hätte ausdenken können. Unserem Genre bleiben wir also treu!

Ich jedoch war zu diesem Zeitpunkt etwas überrascht, da sich die für mich gedachte Kampagne alleine dieses Abenteuer 3 mal umgeschmissen hat. Wir haben also erstmal aufgehört und nächste Woche gehts weiter.

Fazit:

Es war chaotisch, unorganisiert und manchmal etwas laut und verwirrend. Aber auch der beste Spielabend bisher! Wir haben gelacht, Spaß gehabt und coole Szenen gespielt. Alle wollten am liebsten möglichst bald weitere machen.

Klar es war etwas schräg und ergab manchmal nicht ganz so viel Sinn, aber was solls solange alle am Ende zufrieden sind.

 

 

 

 

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