Pathfinder Monsterhandbuch II

Noch mehr Monster

Herzlich willkommen in Abenteuer Golarion-Wildnis. Heute beobachten wir in unserer neuen Folge von „Potentiell tödliche Wesen“ einen weiteren Katalog aus dem Bereich „Giftig, Alptraumhaft und weis der Geier was noch“. Scherz beiseite.

Monsterhandbücher sind in den meisten Fantasy-Systemen mehr oder weniger starker Standard, was die Notwendigkeit anbelangt, solange das entsprechende System über keinen Baukasten verfügt, mit dem man relativ schnell und einfach sein Viehzeug aufgestellt bekommt. Und heute habe ich mal wieder ein Exemplar ersterer Natur hier vor mir liegen. Und zwar handelt es sich um das Monsterhandbuch II für das Rollenspiel Pathfinder.

Äußerlich betrachtet liefert Ulisses Spiele einen 320 Seiten starken Hardcover mit Lesebändchen* auf dessen Cover gerade ein Quartett an Wesen sich gerade angriffsbereit dem Leser entgegenstellt.

Und auch das innere hält das Aufrecht, was das Äußere verspricht. Immerhin sind 291 Seiten des vollfarbigen Werkes mit Informationen zu entsprechenden Ungetümen und solchen die auch gerne mal Spieler sein würden vollgestopft. Etwas das zumindest mir dabei sehr Positiv auffält ist die Tatsache, dass es wirklich zu jedem Eintrag eine entsprechende Illustration gibt. Das macht das Monsterhandbuch insoweit zusätzlich nützlich, dass Personen deren Stärke weniger das umschreiben mit Worten ist, auch durch simples vorzeigen eines entsprechenden Bildes der gemeinsamen Vorstellung eine Vorlage zu geben.

Bei den wenigen Beispielen, die auch für Spielercharaktere gedacht wurden, sind noch zusätzliche Orientierungstexte bereitgestellt, wie ein entsprechender SC sich in etwa aufs Spielgeschehen auswirkt.

Man hat in diesem Sinne eine Große Auswahl um seinen Spielern Dinge wie den Chupacabra, eine Gletscherkröte oder irgendeinen Drachen an den Kopf zu werfen.

Den Abschluss danach bildet schließlich ein kleiner Baukasten an Schablonen der auf dem ersten Monsterhandbuch aufbaut und sich gezielt mit den Möglichkeiten der innerhalb des Buches vorgestellten Monster auseinandersetzt sowie ein paar Indexes, die die Monster im Anschluss noch nach anderen Themen sortiert, damit man sich zusätzlich schneller Orientieren kann, falls spontan ein bestimmtes Terain oder oder eine bestimmte Monsterart aus dem Ärmel geschüttelt werden muss. (Nicht das man eine Riesenschnappschildkröte im Meer ertränken muss, weil einem der Shoggti nicht zur Hand ist.

Fazit

Monsterbücher zu bewerten ist immer ein wenig eine undankbare Aufgabe, weil man in der Regel eigentlich nur über die äußere Erscheinung und den Strukturellen Aufbau des Buches etwas sagen kann. Viel mehr ist dann aber nicht mehr zu machen, weil die Dinge einen ganz bestimmten Zweck als Werkzeug erfüllen müssen. Und genau für diesen Zweck liefert das Monsterhandbuch II alles Notwendige und fällt dementsprechend Positiv auf, weil es nichts falsch macht.

Wer also seiner Pathfinderrunde einen Gefallen tun will und ein wenig mehr Auswahl an Fauna braucht kann hier ohne bedenken zuschlagen, selbst wenn er sich „nur“ einen Bildband für mehr Kreaturen besorgen möchte. Es gibt hier einfach nichts zu meckern, also zuschlagen.

 

*Das Lesebändchen ist bei dem mir vorliegenden Exemplar leider zu einem Großteil von Innen aufgeribbelt worden und befindet sich Quasi zu großen Teilen im Zustand von Einzelfäden. Das ist zwar unschön für denjenigen, der ein solches Buch dann hat, bleibt aber als Einzelfall dann doch im Rahmen des akzeptablen. Ich ergänze den Punkt hier nur der Vollständigkeit halber.

 

Mit freundlicher Unterstützung in Form eines Rezensionsexemplars von der Ulisses-Spiele GmbH und dem F-Shop.

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